Die Nummer eins unter den polnischen Einlegegurken. Borus F1 ist eine mittelfrühe, sehr ertragreiche Freilandgurke, die speziell zum Einlegen gezüchtet wurde. Die Früchte sind schlank und länglich, haben eine grüne Schale mit deutlich ausgeprägten Streifen und großen Warzen und vor allem eine kleine Samenkammer – dadurch bleiben sie nach dem Einlegen fest und knackig, ohne hohlen Kern. Die Pflanzen sind resistent gegen Gurkenkrätze und tolerant gegenüber Falschem Mehltau.
Kurz zusammengefasst
- Typ: Freilandgurke, Einlegegurke, F1-Hybride
- Früchte: grün, schlank, grobwarzig, kleine Samenkammer
- Reifezeit: mittelfrüh, sehr ertragreich
- Aussaat ins Freiland: Mai
- Ernte: Juli – September
- Standort: sonnig, warmer, fruchtbarer, durchlässiger Boden
- Schwierigkeitsgrad: einfach
- Samenanzahl in der Packung: ca. 150 Stück (4 g)
Was diese Sorte auszeichnet
Borus F1 ist seit Jahren die am häufigsten gewählte polnische Einlegegurke – sowohl von Kleingärtnern als auch von Anbauern, die Gurken an Einlegereien liefern. Die Pflanzen bilden nahezu ausschließlich weibliche Blüten, 1–3 pro Knoten, sodass der Ertrag üppig und konzentriert ausfällt. Die Früchte sind schlanker als typische Einlegegurken, haben eine dunkelgrüne Schale mit hellen Streifen und weißen Warzen und behalten nach dem Einlegen eine besonders kräftige, grüne Farbe.
Hinzu kommt die gute Pflanzengesundheit: Die Resistenz gegen Gurkenkrätze und die hohe Toleranz gegenüber Falschem Mehltau sorgen dafür, dass Borus bis September Früchte trägt, während weniger widerstandsfähige Sorten bereits vertrocknen. Diese Sorte eignet sich besonders für die ersten selbst eingelegten Gurken, ohne großes Risiko.
Anbau Schritt für Schritt
Aussaat (Mai, direkt ins Freiland): Nach dem Erwärmen des Bodens auf 12–15 °C säen wir in Reihen mit einem Abstand von 80–100 cm, einzeln oder in Horsten mit 2–3 Samen im Abstand von 15 cm, 2–3 cm tief. Die Keimung erfolgt nach 7–14 Tagen. Für eine frühere Ernte kann man in Töpfen Jungpflanzen vorziehen und nach dem 15. Mai auspflanzen.
Vereinzeln und Schutz: In den Horsten lassen wir 1–2 kräftigste Pflanzen stehen. Bis zur Blüte decken wir das Beet mit Vlies oder perforierter Folie ab – das fördert ein schnelleres Wachstum und schützt vor Kälte sowie Erdflöhen.
Standort: Ein stark mit Kompost oder Stallmist gedüngter, warmer, durchlässiger und wasserspeichernder Boden. Eine Mulchschicht aus Stroh ist empfehlenswert: Die Früchte liegen auf einer trockenen Unterlage und werden nicht schmutzig, während der Boden nicht austrocknet.
Pflege: Gleichmäßig mit warmem Wasser morgens direkt an der Wurzel gießen; alle 2 Wochen düngen. Alle 2 Tage ernten – zum Einlegen bei 8–12 cm, für Cornichons früher. Regelmäßiges Ernten hält die Pflanzen viele Wochen lang im Fruchtansatz.
Verwendung
Borus F1 ist eine Gurke zum Einlegen – sowohl für Salzgurken, die nach wenigen Tagen verzehrt werden, als auch für Wintervorräte in Steingutgefäßen oder Gläsern. Die Früchte eignen sich außerdem zum Einmachen und für Cornichons, junge Früchte auch zum Rohverzehr. Wer größere Vorräte anlegen möchte, trifft mit dieser Sorte die sicherste Wahl: viele gleichmäßige Früchte in kurzer Zeit.
Tipp vom Gärtner
Zum Einlegen die Früchte morgens ernten, wenn sie am knackigsten sind, und noch am selben Tag einlegen – eine Gurke, die einen Tag gelegen hat, verliert im Glas an Knackigkeit. Ein dem Sud zugesetztes Blatt von Meerrettich, Eiche oder Schwarzer Johannisbeere liefert Gerbstoffe, die die Festigkeit der eingelegten Gurken zusätzlich erhalten.
Spezifikation
| Lateinischer Name | Cucumis sativus |
| Sorte | Borus F1 |
| Fruchtfarbe | grün |
| Standort | sonnig, warm |
| Saisonalität | einjährige Pflanze |
| Aussaatzeit ins Freiland | Mai |
| Erntezeit | Juli – September |
| Pflanzabstand | 80–100 × 15 cm |
| Nettofüllmenge | 4 g (~150 Samen) |
| Serie | Traditionell |
| Hersteller | W. Legutko |
| EAN-Code | 5903837450497 |