Kapuzinerkresse mit gezackten Blütenblättern – sie sieht aus wie ein kleiner Feuervogel. Fenix ist eine niedrig wachsende, stark verzweigte Kapuzinerkresse mit ungewöhnlichen, gezackten Blüten in Gelb- und Orangetönen, oft mit dunklerem Schlund. Sie wächst schnell, blüht von Juli bis zum Frost und ist zudem vollständig essbar. Eine dieser Pflanzen, die man gemeinsam mit Kindern direkt ins Freiland sät und für die man schon nach zwei Monaten Komplimente erntet.
Kurz zusammengefasst
- Höhe: 25–30 cm, buschiger Wuchs
- Blüten: gelb und orange, mit gezackten Blütenblättern
- Blütezeit: Juli – Oktober
- Standort: sonnig, durchschnittlicher Boden
- Aussaat unter Abdeckung: April (in Töpfen)
- Direktsaat: Mitte Mai
- Schwierigkeit: sehr einfach – eine Sorte für Anfänger
- Anzahl der Samen in der Packung: ca. 25 Stück (3 g)
Was diese Sorte auszeichnet
Klassische Kapuzinerkressen haben glatte, runde Blütenblätter. Bei der Sorte Fenix sind die Ränder der Blütenblätter tief eingeschnitten und gezackt, wodurch jede Blüte wie ausgebreitete Flügel aussieht – daher der Name. Die Farben reichen von Zitronengelb bis zu intensivem Orange, und die Blüten ragen über die runden, schildförmigen Blätter hinaus, sodass sie im Grün nicht untergehen.
Die Pflanze ist kompakt und stark verzweigt: Statt langer, kriechender Triebe bildet sie dichte, kugelige Büsche von 25–30 cm Höhe. Dadurch eignet sie sich hervorragend für Gefäße und Balkonkästen, während rankende Kapuzinerkressen meist über den Rand hinauswachsen.
Anbau Schritt für Schritt
Aussaat (April, unter Abdeckung): Die großen Samen einzeln in 8–9 cm große Töpfe 1,5–2 cm tief säen, bei einer Temperatur von 18–20 °C. Die Keimung erfolgt nach 10–14 Tagen. Kapuzinerkresse verträgt das Umpflanzen mit beschädigten Wurzeln nicht gut. Deshalb sind Töpfe oder Torfquelltöpfe besser geeignet als Aussaatschalen.
Vereinzeln: Bei der Direktsaat 2–3 Samen an einer Stelle aussäen und nach dem Auflaufen den kräftigsten Sämling stehen lassen. In Töpfen vorgezogene Pflanzen müssen nicht pikiert werden.
Direktsaat (Mitte Mai): Nach dem Ende der Fröste direkt an den endgültigen Standort säen, 2 cm tief und mit einem Abstand von 25 × 30 cm. In Töpfen vorgezogene Pflanzen zum gleichen Zeitpunkt mitsamt dem Wurzelballen auspflanzen.
Pflege: Mäßig gießen, nur bei Trockenheit. Nicht mit Stickstoff düngen – auf nährstoffreichem, stark gedüngtem Boden bildet die Kapuzinerkresse nur Blätter und versteckt ihre Blüten. Das Entfernen verblühter Blüten verlängert die Blütezeit bis in den Oktober.
Verwendung
Die Sorte wurde für Balkonkästen, Töpfe und Beeteinfassungen entwickelt. Blüten und junge Blätter sind essbar – sie schmecken pfeffrig und kresseartig und eignen sich hervorragend zum Verzieren von Salaten. Die grünen Samen können wie Kapern eingelegt werden. Im Gemüsegarten wirkt die Kapuzinerkresse als Fangpflanze: Blattläuse bevorzugen sie gegenüber Bohnen und Kohl, sodass ein Streifen Kapuzinerkresse am Beet die Schädlinge von der Ernte weglockt. Auch Hummeln und Bienen mögen sie.
Tipp vom Gärtner
Kapuzinerkresse ist eine der wenigen Blumen, die auf magerem Boden besser blühen. Wenn du sie in frische, nährstoffreiche Komposterde pflanzt, bekommst du wunderschöne, riesige Blätter und kaum Blüten. Gewöhnliche Gartenerde oder ein Universalsubstrat ohne zusätzliche Düngung – und sie blüht wie verrückt.
Spezifikation
| Botanischer Name | Tropaeolum majus nanum |
| Sorte | Fenix |
| Farbe | gelb und orange, Mischung |
| Höhe | 25–30 cm |
| Standort | sonnig |
| Lebensdauer | einjährige Pflanze |
| Aussaatzeit unter Abdeckung | April |
| Direktsaatzeit | Mitte Mai |
| Pflanzzeit | zweite Maihälfte |
| Blütezeit | Juli – Oktober |
| Pflanzabstand | 25 × 30 cm |
| Nettogewicht | 3 g (~25 Samen) |
| Serie | Traditionell |
| Hersteller | W. Legutko |
| EAN-Code | 5903837934836 |