Beschreibung

Actinidia arguta – Scharfblättrige Aktinidia (Mini-Kiwi)

Actinidia arguta, die scharfblättrige Aktinidia, bekannt als Mini-Kiwi (Kiwibeere), ist eine besonders frostharte, stark wachsende Kletterpflanze aus der Familie der Actinidiaceae. Sie trägt glatte, traubengroße, grüne Früchte – kleine Kiwis ohne Flaum, die ganz mit Schale gegessen werden. Die Pflanze ist zweihäusig: Für die Fruchtbildung werden männliche und weibliche Exemplare benötigt.

Wuchsform

Stark wachsendes, laubabwerfendes, verholzendes Klettergewächs, das in einer Saison bis zu 6 m wachsen und eine Höhe von 6–9 m erreichen kann. Es hat weiße, duftende Blüten und glatte, grüne (manchmal bräunliche oder purpurne) Früchte in Traubengröße.

Zone und Anbau

Dies ist eine der frosthärtesten Fruchtkletterpflanzen (USDA-Zonen 4, bei den widerstandsfähigsten Sorten sogar 3), die starke Fröste verträgt. Sie benötigt einen sonnigen Standort, einen fruchtbaren, gut durchlässigen Boden und eine stabile Rankhilfe. Achtung: Spätfröste im Frühjahr können junge Triebe beschädigen.

Anbau aus Samen

Die Samen benötigen eine kühle, feuchte Stratifikation von 1–2 Monaten, nach der sie normalerweise innerhalb von etwa einem Monat keimen. Wichtig: Das Geschlecht der Sämlinge erkennt man erst nach der ersten Blüte, daher ist es ratsam, mehrere Pflanzen zu säen, um Exemplare beider Geschlechter zu haben.

Sehen Sie sich unseren Leitfaden zur Aussaat exotischer Pflanzensamen an.

Samen Mini Kiwi - Actinidia Arguta

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    • Handverpackt
    • Hohe Keimfähigkeit

    Beschreibung

    Actinidia arguta – Scharfblättrige Aktinidia (Mini-Kiwi)

    Actinidia arguta, die scharfblättrige Aktinidia, bekannt als Mini-Kiwi (Kiwibeere), ist eine besonders frostharte, stark wachsende Kletterpflanze aus der Familie der Actinidiaceae. Sie trägt glatte, traubengroße, grüne Früchte – kleine Kiwis ohne Flaum, die ganz mit Schale gegessen werden. Die Pflanze ist zweihäusig: Für die Fruchtbildung werden männliche und weibliche Exemplare benötigt.

    Wuchsform

    Stark wachsendes, laubabwerfendes, verholzendes Klettergewächs, das in einer Saison bis zu 6 m wachsen und eine Höhe von 6–9 m erreichen kann. Es hat weiße, duftende Blüten und glatte, grüne (manchmal bräunliche oder purpurne) Früchte in Traubengröße.

    Zone und Anbau

    Dies ist eine der frosthärtesten Fruchtkletterpflanzen (USDA-Zonen 4, bei den widerstandsfähigsten Sorten sogar 3), die starke Fröste verträgt. Sie benötigt einen sonnigen Standort, einen fruchtbaren, gut durchlässigen Boden und eine stabile Rankhilfe. Achtung: Spätfröste im Frühjahr können junge Triebe beschädigen.

    Anbau aus Samen

    Die Samen benötigen eine kühle, feuchte Stratifikation von 1–2 Monaten, nach der sie normalerweise innerhalb von etwa einem Monat keimen. Wichtig: Das Geschlecht der Sämlinge erkennt man erst nach der ersten Blüte, daher ist es ratsam, mehrere Pflanzen zu säen, um Exemplare beider Geschlechter zu haben.

    Sehen Sie sich unseren Leitfaden zur Aussaat exotischer Pflanzensamen an.

    Botanischer Name

    Actinidia arguta

    FAQ

    Brauche ich zwei Pflanzen, damit sie Früchte tragen?

    Ja. Die Stachelbeer-Kiwi ist zweihäusig – für die Fruchtbildung benötigt man ein männliches und ein weibliches Exemplar. Da das Geschlecht der Sämlinge erst nach der ersten Blüte erkennbar ist, lohnt es sich, mehrere Pflanzen auszusäen (eine Ausnahme ist die selbstfruchtbare Sorte 'Issai').

    Brauchen die Samen eine Stratifizierung?

    Ja, sie benötigen eine kühle, feuchte Stratifizierung für 1–2 Monate bei etwa 4 °C. Danach keimen sie, wenn sie an einen warmen Ort gebracht werden, meist innerhalb von etwa einem Monat.

    Wie frosthart ist das Mini-Kiwi?

    Sehr – es ist eine der frosthärtesten Obstkletterpflanzen (USDA-Zone 4, bei den widerstandsfähigsten Selektionen sogar Zone 3) und verträgt nach dem Verholzen Temperaturen von etwa −30 bis −34 °C.

    Isst man die Früchte mit Schale?

    Ja. Mini-Kiwi hat eine glatte, haarlose Schale und wird frisch im Ganzen gegessen; die Früchte sind reich an Vitamin C und oft süßer als die klassische Kiwi.

    Welchen Standort und welche Rankhilfe braucht sie?

    Einen sonnigen Standort, einen nährstoffreichen, gut durchlässigen Boden und eine stabile Rankhilfe – Pergola, Laube oder ein solides Spalier, da die Kletterpflanze schwer und sehr kräftig wächst.

    Werden die Sämlinge die Eigenschaften der Sorte wiedergeben?

    Nein – Sämlinge sind genetisch variabel und geben die Merkmale der benannten Sorten, die vegetativ vermehrt werden, nicht wieder. Sie ergeben jedoch wertvolle, frostharte Pflanzen.

    Pflanzenatlas - Actinidia arguta

    Actinidia arguta – Aktinidia Ostrolistna (Mini Kiwi)

    Actinidia arguta, die Aktinidia Ostrolistna, im Handel bekannt als Mini-Kiwi oder Kiwibeere, ist eine außergewöhnlich frostharte, stark wachsende Kletterpflanze aus der Familie der Actinidiaceae. Sie trägt glatte, haarlose Früchte in der Größe von Weintrauben, die mit Schale gegessen werden – oft süßer als das klassische Kiwi.

    Synonyme und Benennung

    Der anerkannte Name ist Actinidia arguta (Siebold & Zucc.) Planch. ex Miq., der Basionym ist Trochostigma argutum Siebold & Zucc. Die Kew POWO-Datenbank listet für die Art mehrere Synonyme auf; die wichtigsten sind:

    • Trochostigma argutum Siebold & Zucc. (Basionym)
    • Actinidia cordifolia Miq.
    • Actinidia purpurea Rehder
    • Actinidia megalocarpa Nakai & Kitag.
    • Actinidia callosa var. arguta (Siebold & Zucc.) Maxim.
    • Actinidia rufa var. arguta (Siebold & Zucc.) Dunn
    • Actinidia japonica Nakai
    • Actinidia platyphylla A.Gray ex Miq.

    Auf Englisch wird die Pflanze „hardy kiwi“, „kiwiberry“, „tara vine“, „baby kiwi“ und „grape kiwi“ genannt, auf Deutsch „Kiwibeere“; auf Polnisch heißt sie aktinidia ostrolistna, umgangssprachlich „mini kiwi“. POWO unterscheidet auch Sorten, u.a. var. giraldii und var. hypoleuca.

    Herkunft und Aussehen

    Die Art stammt aus dem gemäßigten Nordost-Asien – vom russischen Fernen Osten (einschließlich Sachalin), Nord- und Zentralchina, Korea, Japan und Taiwan, wo sie in Höhenlagen von 150–1500 m wächst, in kühleren Regionen als die meisten Actinidien. Es ist eine stark wachsende, laubabwerfende, kletternde Pflanze, die im Saisonverlauf bis zu 6 m wächst und 6–9 m oder mehr erreichen kann.

    Die Blätter sind einfach, wechselständig, papierartig, fein gezähnt und an langen Stielen. Die Blüten sind klein, weiß und duftend, erscheinen im späten Frühling. Die Frucht ist eine glatte, grüne (manchmal bräunliche, purpurne oder mit Röte) Beere in der Größe einer Weintraube oder Olive – im Grunde ein haarloses Mini-Kiwi. Die Pflanze ist zweihäusig: männliche und weibliche Blüten wachsen an getrennten Pflanzen, daher sind beide Geschlechter für die Fruchtbildung erforderlich.

    Frosthärte und Anbau

    Aktinidia scharfblättrig gehört zu den frosthärtesten Fruchtkletterpflanzen – nach Verholzung verträgt sie etwa −30 bis −34°C, und Pflanzen aus den kältesten Populationen sogar noch mehr. Als Filterzone gilt 4 (die widerstandsfähigsten Selektionen erreichen Zone 3). Sie benötigt einen sonnigen Standort (für beste Erträge), tiefgründigen, nährstoffreichen, leicht sauren und gut durchlässigen Boden sowie eine stabile Rankhilfe – Pergola, Laube oder ein solides Spalier. Achtung: Obwohl die Kletterpflanze selbst sehr widerstandsfähig ist, können Fröste im Frühjahr unter −2°C junge Triebe und Knospen schädigen.

    Anbau aus Samen

    Die Samen ruhen und benötigen eine kühle, feuchte Stratifikation von 1–2 Monaten (in feuchtem Substrat im Kühlschrank bei etwa 4°C), danach keimen sie bei Wärme meist innerhalb von etwa einem Monat. Die Kultivierung ist einfach, erfordert jedoch Geduld. Wichtige Hinweise für Gärtner: Das Geschlecht der Sämlinge (männlich oder weiblich) ist bis zur ersten Blüte (meist nach etwa 3 Jahren) unbekannt, daher sollte man mehrere Pflanzen aussäen, um Exemplare beider Geschlechter zu haben; benannte Sorten werden vegetativ vermehrt, Sämlinge sind genetisch variabel.

    Pflege und Verwendung

    Die Pflanze hat einen hohen Wasserbedarf – sie mag ständig feuchten, aber niemals staunassen Boden (gute Drainage schützt vor Wurzelfäule). Sie benötigt eine starke Rankhilfe und Formschnitt. Für die Fruchtbildung ist ein männliches Exemplar notwendig (ein Männchen bestäubt etwa sechs Weibchen); eine Ausnahme ist die selbstfruchtbare Sorte 'Issai'. Das glatte Mini-Kiwi wird frisch ganz gegessen und auch zu Marmeladen, Säften und Weinen verarbeitet; die Früchte sind reich an Vitamin C.

    Interessantes

    Aktinidia scharfblättrig ist eine der frosthärtesten Fruchtkletterpflanzen im Anbau – in der Natur übersteht sie sogar etwa −45°C, dennoch kann ein einzelner Frühlingsfrost die gesamte Fruchtsaison zerstören, ohne der Pflanze selbst zu schaden. Im Iya-Tal in Japan wurden aus lebenden Trieben dieser Kletterpflanze traditionelle Hängebrücken, sogenannte Kazura, geflochten.

    Zusammenfassung

    Mini-Kiwi ist ein dankbarer Vorschlag für Obstliebhaber in kühlerem Klima – eine extrem frostharte Kletterpflanze mit süßen, ganz essbaren Früchten. Der Anbau aus Samen ist einfach (eine mehrwöchige kühle Stratifikation genügt), man muss nur an eine stabile Rankhilfe denken und daran, Pflanzen beider Geschlechter zu haben.

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