Beschreibung

Mexikanischer Fasskaktus - Ferocactus pilosus

Ferocactus pilosus ist einer der eindrucksvollsten Fasskakteen Mexikos. Junge Pflanzen haben eine kugelige, fassförmige Gestalt und verlängern sich mit zunehmendem Alter zu massiven Säulen. Der Trieb ist dunkelgrün und in 13–20 deutlich ausgeprägte Rippen gegliedert, die bei jungen Exemplaren spitz zulaufen und sich bei älteren abrunden. Ein Erkennungsmerkmal der Art sind die intensiv roten, seltener gelben Mitteldornen (6–12 pro Areole, bis zu 5 cm lang) sowie zahlreiche weiße, haarartige Borsten, die die Randdornen ersetzen.

Wachstum und Entwicklung

Der mexikanische Fasskaktus wächst langsam, erreicht aber ein hohes Alter. In der Natur werden ausgewachsene Exemplare bis zu 3 m hoch und etwa 50 cm im Durchmesser, während alte Pflanzen häufig Ableger bilden und ausladende Gruppen entwickeln. Im Topf ist das Wachstum deutlich bescheidener: Die ersten 8–10 cm entwickelt die Pflanze innerhalb mehrerer Jahre, danach verlangsamt sich der Zuwachs deutlich. Laut RHS erreicht sie ihre volle Reife nach 5–10 Jahren. Im Topf wird sie gewöhnlich 20–50 cm groß und bleibt viele Jahre eine kompakte, kugelige „Fassform“.

Blüte und Fruchtbildung

Ausgewachsene, gut besonnte Exemplare von Ferocactus pilosus blühen vom späten Frühjahr bis zum Sommer. Die trichterförmigen Blüten reichen farblich von Gelb über Orange bis Rot, sind bis zu 4 cm lang und etwa 2,5 cm im Durchmesser und erscheinen in einem charakteristischen Kranz rund um die Triebspitze. Nach der Blüte entwickeln sich gelbe, eiförmige Früchte mit einer Länge von 3–4 cm, die essbar, allerdings sehr sauer sind.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Die Art ist im Nordosten und in Zentralmexiko endemisch, wo sie in der Chihuahua-Wüste in den Bundesstaaten Coahuila, Durango, Nuevo León, San Luis Potosí, Tamaulipas und Zacatecas vorkommt. Sie wächst an trockenen, felsigen Kalksteinhängen sowie in halbwüstenartigen Gebüschen in einem Klima mit heißen Sommern, geringen Niederschlägen und kühlen, trockenen Wintern.

Anforderungen an die Kultur

Ferocactus pilosus benötigt volle Sonne. Das Substrat sollte sehr durchlässig und mineralisch sein: eine Kakteenerde, angereichert mit grobem Sand, Bims oder feinem Kies, mit neutralem bis leicht alkalischem pH-Wert. Während der Wachstumsperiode wird reichlich gegossen, aber erst, wenn das Substrat vollständig abgetrocknet ist; überschüssiges Wasser bei kühlen Temperaturen führt zu Fäulnis. Die Pflanze verträgt kurzzeitig Frost bis etwa -4°C ausschließlich in vollständig trockenem Substrat. Daher wird sie im gemäßigten Klima Europas im Topf kultiviert.

Im Winter geht der Kaktus in die Ruhephase über: Am besten steht er in einem hellen, kühlen Raum bei einer Temperatur von 5–12°C und wird praktisch nicht gegossen. Vom Frühjahr bis zum Herbst fühlt er sich auf einer sonnigen Terrasse oder einem Balkon besonders wohl. Gedüngt wird sparsam und nur während der Wachstumsperiode.

Verwendung als Zierpflanze

Dank seiner feuerroten Dornen und der regelmäßigen, gerippten Gestalt ist der mexikanische Fasskaktus einer der dekorativsten Vertreter der Gattung Ferocactus. Er kommt als Solitär in einem schweren Keramiktopf, in einer Sukkulentensammlung, im Gewächshaus oder im Wintergarten besonders gut zur Geltung.

Samen des mexikanischen Fasskaktus - Ferocactus Pilosus

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    Beschreibung

    Mexikanischer Fasskaktus - Ferocactus pilosus

    Ferocactus pilosus ist einer der eindrucksvollsten Fasskakteen Mexikos. Junge Pflanzen haben eine kugelige, fassförmige Gestalt und verlängern sich mit zunehmendem Alter zu massiven Säulen. Der Trieb ist dunkelgrün und in 13–20 deutlich ausgeprägte Rippen gegliedert, die bei jungen Exemplaren spitz zulaufen und sich bei älteren abrunden. Ein Erkennungsmerkmal der Art sind die intensiv roten, seltener gelben Mitteldornen (6–12 pro Areole, bis zu 5 cm lang) sowie zahlreiche weiße, haarartige Borsten, die die Randdornen ersetzen.

    Wachstum und Entwicklung

    Der mexikanische Fasskaktus wächst langsam, erreicht aber ein hohes Alter. In der Natur werden ausgewachsene Exemplare bis zu 3 m hoch und etwa 50 cm im Durchmesser, während alte Pflanzen häufig Ableger bilden und ausladende Gruppen entwickeln. Im Topf ist das Wachstum deutlich bescheidener: Die ersten 8–10 cm entwickelt die Pflanze innerhalb mehrerer Jahre, danach verlangsamt sich der Zuwachs deutlich. Laut RHS erreicht sie ihre volle Reife nach 5–10 Jahren. Im Topf wird sie gewöhnlich 20–50 cm groß und bleibt viele Jahre eine kompakte, kugelige „Fassform“.

    Blüte und Fruchtbildung

    Ausgewachsene, gut besonnte Exemplare von Ferocactus pilosus blühen vom späten Frühjahr bis zum Sommer. Die trichterförmigen Blüten reichen farblich von Gelb über Orange bis Rot, sind bis zu 4 cm lang und etwa 2,5 cm im Durchmesser und erscheinen in einem charakteristischen Kranz rund um die Triebspitze. Nach der Blüte entwickeln sich gelbe, eiförmige Früchte mit einer Länge von 3–4 cm, die essbar, allerdings sehr sauer sind.

    Herkunft und natürlicher Lebensraum

    Die Art ist im Nordosten und in Zentralmexiko endemisch, wo sie in der Chihuahua-Wüste in den Bundesstaaten Coahuila, Durango, Nuevo León, San Luis Potosí, Tamaulipas und Zacatecas vorkommt. Sie wächst an trockenen, felsigen Kalksteinhängen sowie in halbwüstenartigen Gebüschen in einem Klima mit heißen Sommern, geringen Niederschlägen und kühlen, trockenen Wintern.

    Anforderungen an die Kultur

    Ferocactus pilosus benötigt volle Sonne. Das Substrat sollte sehr durchlässig und mineralisch sein: eine Kakteenerde, angereichert mit grobem Sand, Bims oder feinem Kies, mit neutralem bis leicht alkalischem pH-Wert. Während der Wachstumsperiode wird reichlich gegossen, aber erst, wenn das Substrat vollständig abgetrocknet ist; überschüssiges Wasser bei kühlen Temperaturen führt zu Fäulnis. Die Pflanze verträgt kurzzeitig Frost bis etwa -4°C ausschließlich in vollständig trockenem Substrat. Daher wird sie im gemäßigten Klima Europas im Topf kultiviert.

    Im Winter geht der Kaktus in die Ruhephase über: Am besten steht er in einem hellen, kühlen Raum bei einer Temperatur von 5–12°C und wird praktisch nicht gegossen. Vom Frühjahr bis zum Herbst fühlt er sich auf einer sonnigen Terrasse oder einem Balkon besonders wohl. Gedüngt wird sparsam und nur während der Wachstumsperiode.

    Verwendung als Zierpflanze

    Dank seiner feuerroten Dornen und der regelmäßigen, gerippten Gestalt ist der mexikanische Fasskaktus einer der dekorativsten Vertreter der Gattung Ferocactus. Er kommt als Solitär in einem schweren Keramiktopf, in einer Sukkulentensammlung, im Gewächshaus oder im Wintergarten besonders gut zur Geltung.

    Botanischer Name

    Ferocactus pilosus

    FAQ

    Ist Ferocactus pilosus frosthart?

    Nur in geringem Maße. Quellen geben eine Toleranz gegenüber kurzfristigem Frost bis etwa -4°C an, jedoch ausschließlich bei vollständig trockenem Substrat und trockener Luft. Im gemäßigten Klima Europas sind die Winter zu feucht und lang, daher wird die Pflanze im Topf kultiviert und an einem hellen, kühlen Ort bei 5–12°C überwintert.

    Wie schnell wächst der mexikanische Fasskaktus?

    Langsam. In den ersten Jahren bildet die Pflanze einen kugeligen Trieb mit einem Durchmesser von wenigen Zentimetern, später beträgt der Zuwachs im Topf meist etwa 1–3 cm pro Jahr. Laut RHS erreicht ein Exemplar in Kultur nach 5–10 Jahren die Reife, während die in der Natur vorkommende Höhe von 3 m das Ergebnis jahrzehntelangen Wachstums ist.

    Wie groß wird der Kaktus im Topf?

    Im Topf wird Ferocactus pilosus normalerweise 20–50 cm hoch und erreicht einen ähnlichen Durchmesser, wobei er lange seine Fassform behält. Erst sehr alte Exemplare verlängern sich zu einer Säule und bilden an der Basis Ableger.

    Wie gießt man Ferocactus pilosus?

    Vom Frühjahr bis zum frühen Herbst reichlich, aber erst, wenn das Substrat vollständig abgetrocknet ist – in der Praxis je nach Wetter und Topfgröße alle 2–3 Wochen. Im Winter wird das Gießen auf ein Minimum reduziert oder vollständig eingestellt. Überschüssiges Wasser und nasses Substrat bei Kälte sind die häufigste Ursache für Wurzelfäule.

    Welches Substrat ist am besten?

    Sehr durchlässig und mineralisch: Kakteenerde mit grobem Sand, Bims oder feinem Kies im Verhältnis von etwa 1:1. Die Art stammt von Kalksteinhängen und verträgt daher einen neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert gut. Der Topf muss unbedingt Abzugslöcher und eine Drainageschicht haben.

    Wann und wie blüht dieser Kaktus?

    Blüten in Farben von Gelb bis Rot mit einem Durchmesser von etwa 2,5 cm erscheinen von spätem Frühjahr bis zum Sommer in einem Kranz um die Triebspitze. Es blühen ausschließlich ausgewachsene Exemplare, gewöhnlich erst nach mehreren Jahren der Kultur, wenn sie im Sommer in voller Sonne standen und im Winter eine kühle, trockene Ruhezeit hatten.

    Ist Ferocactus pilosus für Menschen oder Tiere giftig?

    Nein – die Gattung Ferocactus gilt nicht als giftig, und Früchte sowie das Triebfleisch wurden in Mexiko gelegentlich als Nahrungsmittel verwendet. Eine tatsächliche Gefahr stellen jedoch die sehr kräftigen, steifen Dornen mit einer Länge von bis zu 5 cm dar. Daher sollte die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren aufgestellt werden; beim Umtopfen sollten dicke Handschuhe oder Papierstreifen verwendet werden.

    Muss man den mexikanischen Fasskaktus düngen?

    Mäßig. Während der Wachstumsphase, vom Frühjahr bis zum Ende des Sommers, genügt ein Kakteendünger mit niedrigem Stickstoff- und erhöhtem Kaliumgehalt, der alle 4–6 Wochen in der halben empfohlenen Dosierung angewendet wird. Im Winter wird überhaupt nicht gedüngt.

    Kann der Kaktus im Sommer draußen stehen?

    Ja, das gefällt ihm sehr. Von spätem Frühjahr bis zum frühen Herbst bietet eine sonnige Terrasse oder ein Balkon volle Lichtzufuhr und Luftbewegung, wodurch die Dornen dicker und intensiver gefärbt werden. Die Pflanze sollte vor länger anhaltendem Regen geschützt und nach dem Winter schrittweise an die volle Sonne gewöhnt werden, um Sonnenbrand zu vermeiden.

    Pflanzenatlas - Ferocactus pilosus

    Ferocactus pilosus – Meksykański Kaktus Beczkowy

    Ferocactus pilosus, zwany meksykańskim kaktusem beczkowym, a w krajach anglojęzycznych Mexican Fire Barrel lub Mexican Lime Cactus, należy do rodziny kaktusowatych (Cactaceae) i do rodzaju Ferocactus, który skupia około trzydziestu gatunków masywnych, silnie uzbrojonych kaktusów beczkowych z południowo-zachodnich Stanów Zjednoczonych i Meksyku. Nazwa rodzaju pochodzi od łacińskiego ferox – „dziki, groźny” – i trafnie oddaje charakter tych roślin, których pędy chronią grube, sztywne ciernie. Wśród nich Ferocactus pilosus wyróżnia się szczególnie: jego ciernie mają barwę żywej czerwieni, a między nimi wyrasta gęsta osłona z białych, włoskowatych szczecinek.

    Jest to gatunek endemiczny dla pustyni Chihuahua w północno-wschodnim i środkowym Meksyku, rosnący na skalistych zboczach wapiennych. W kolekcjach kaktusowych ceniony jest od ponad półtora wieku – po raz pierwszy opisano go w roku 1850 jako Echinocactus pilosus, a do rodzaju Ferocactus przeniósł go w 1933 roku niemiecki botanik Erich Werdermann. Dziś uchodzi za jeden z najpiękniejszych gatunków rodzaju i jednocześnie za roślinę o niewygórowanych wymaganiach, o ile zapewni się jej słońce, przepuszczalne podłoże i suchą zimę.

    Opis botaniczny i pokrój rośliny

    Pęd Ferocactus pilosus jest ciemnozielony, początkowo kulisty, z wiekiem beczkowaty, a w końcu wydłużony i kolumnowy. Dorosłe rośliny w naturze osiągają do 3 m wysokości przy średnicy około 50 cm; część źródeł podaje wysokość 2–2,5 m jako typową. Rosną pojedynczo lub, u starszych osobników, tworzą kępy złożone z pędu głównego i licznych odrostów wyrastających u jego podstawy. Pęd podzielony jest na 13–20 prostych, niebrodawkowanych żeber, które u młodych roślin mają ostrą krawędź, a z czasem się zaokrąglają.

    Areole na żebrach są gęsto rozmieszczone i filcowate. Z każdej wyrasta 6–12 cierni środkowych – szydłowatych, lekko zakrzywionych, delikatnie omszonych, długości do 5 cm. U typowej formy są one jaskrawoczerwone, choć spotyka się też rośliny o cierniach żółtych lub czerwonych z żółtymi końcówkami. Ciernie boczne są zredukowane do licznych, białych, włoskowatych szczecinek, które oplatają pęd niczym rzadka pajęczyna. Ponieważ ciernie środkowe i boczne trudno od siebie odróżnić, botanicy mówią raczej o ogólnym uzbrojeniu areoli. Kontrast czerwieni cierni, bieli szczecinek i ciemnej zieleni skórki jest głównym walorem ozdobnym gatunku.

    Tempo wzrostu i rozwój

    Ferocactus pilosus to roślina długowieczna i wolno rosnąca. Młode okazy budują kulisty pęd stosunkowo sprawnie – pierwsze 8–10 cm średnicy osiągają w ciągu kilku lat – ale później przyrosty wyraźnie maleją, a każdy kolejny centymetr wysokości wymaga coraz więcej czasu. Hodowcy zgodnie podkreślają, że tempo silnie zależy od warunków: ilości światła, ciepła w sezonie i jakości spoczynku zimowego. Roślina zimowana w chłodzie i suchości, a latem stojąca w pełnym słońcu rośnie równomiernie i wykształca grube, dobrze wybarwione ciernie; okaz trzymany cały rok w ciepłym, przyciemnionym pokoju wydłuża się nienaturalnie i słabnie.

    Według Królewskiego Towarzystwa Ogrodniczego (RHS) w uprawie pojemnikowej gatunek osiąga dojrzałość po 5–10 latach, a jego typowe rozmiary w donicy mieszczą się w przedziale 10–50 cm. Okazy trzymetrowe spotykane w naturze są dziełem wielu dziesięcioleci. Kaktus przez długi czas zachowuje pojedynczą, beczkowatą formę; odrosty i tendencja do tworzenia kęp pojawiają się dopiero u bardzo starych roślin.

    Kwitnienie i rozmnażanie

    Kwiaty rozwijają się z areoli położonych tuż przy wierzchołku pędu i tworzą charakterystyczny wieniec wokół szczytu rośliny. Są lejkowate, długości do 4 cm i średnicy około 2,5 cm, w kolorze od żółtego przez pomarańczowy po intensywnie czerwony; u form czerwonocierniowych przeważają odcienie czerwone i pomarańczowe. Okres kwitnienia przypada na późną wiosnę i lato. Kwiaty wydzielają nektar, a w naturze zapylają je głównie pszczoły; obserwowano też ptaki odwiedzające kwiaty. Zdolność do kwitnienia osiągają wyłącznie rośliny dojrzałe, zwykle po kilkunastu latach, dobrze naświetlone w sezonie i zimowane w chłodzie.

    Po zapyleniu rozwijają się jajowate, żółte owoce długości 3–4 cm, u szczytu z pozostałością okwiatu. Są jadalne, lecz bardzo kwaśne, i zawierają liczne drobne, ciemne nasiona. W naturze rozsiewaniem zajmują się ptaki i drobne ssaki. W kolekcjach gatunek rozmnaża się niemal wyłącznie generatywnie; odrosty pojawiają się rzadko i dopiero u starych okazów, a szczepienie stosuje się tylko dla przyspieszenia wzrostu rzadkich form.

    Pochodzenie, siedlisko i status ochronny

    Naturalny zasięg gatunku obejmuje meksykańskie stany Coahuila, Durango, Nuevo León, San Luis Potosí, Tamaulipas i Zacatecas, a według POWO sięga na południu po Jalisco. Ferocactus pilosus rośnie w pustyni Chihuahua i na jej obrzeżach: na suchych, skalistych zboczach wapiennych, w półpustynnych zaroślach i na kamienistych równinach, gdzie towarzyszą mu agawy, juki, opuncje i inne kaktusy. Klimat tych terenów cechują gorące lata, niewielkie opady skupione w porze letniej oraz chłodne, suche zimy z okazjonalnymi, krótkotrwałymi przymrozkami.

    Gęste uzbrojenie pełni w tym środowisku podwójną funkcję: chroni pęd przed zwierzętami i zarazem rozprasza intensywne promieniowanie słoneczne, ograniczając przegrzewanie tkanek. Białe szczecinki dodatkowo odbijają światło i zatrzymują cienką warstwę powietrza przy skórce. Gatunek ma rozległy zasięg i stosunkowo liczne populacje, dlatego na Czerwonej Liście IUCN figuruje w kategorii najmniejszej troski (LC). Jak wszystkie kaktusy objęty jest jednak konwencją CITES (załącznik II), a lokalnie zagraża mu nielegalne pozyskiwanie dorosłych okazów z natury.

    Wymagania środowiskowe i tolerancja

    Najważniejszym czynnikiem jest światło. Ferocactus pilosus wymaga pełnego słońca przez większą część dnia; tylko wtedy zachowuje zwarty pokrój i wykształca grube, jaskrawe ciernie. W skrajnie upalnym klimacie toleruje lekki cień w godzinach południowych, ale w warunkach europejskich niedobór światła jest problemem znacznie częstszym niż jego nadmiar. Podłoże musi być mineralne i szybko przesychające: mieszanka kaktusowa z dużym udziałem grubego piasku, pumeksu lub żwiru, o odczynie obojętnym do lekko zasadowego, co odpowiada wapiennym siedliskom naturalnym.

    Roślina jest bardzo odporna na suszę i przegrzanie, natomiast wrażliwa na połączenie wilgoci z chłodem. Źródła podają tolerancję krótkotrwałych przymrozków do około -4°C, wyłącznie przy suchym podłożu i w suchym powietrzu; w strefach USDA 9b–11 może rosnąć w gruncie, w chłodniejszych regionach jedynie w pojemniku. Optymalna temperatura wzrostu latem to 20–35°C, a zimą 5–12°C. Szkodniki atakują ją rzadko; najczęściej spotyka się wełnowce i przędziorki, zwłaszcza w suchym, gorącym pomieszczeniu przy słabym ruchu powietrza.

    Uprawa w klimacie umiarkowanym

    W klimacie umiarkowanym Europy meksykański kaktus beczkowy uprawia się w pojemniku, przenoszonym sezonowo. Od maja do września najlepszym miejscem jest słoneczny taras, balkon lub osłonięte od deszczu miejsce w ogrodzie; pełne słońce i wiatr wzmacniają roślinę, a duże wahania temperatury dobowej sprzyjają wybarwieniu cierni. Po zimie kaktus przyzwyczaja się do słońca stopniowo, przez 1–2 tygodnie, aby uniknąć poparzeń skórki. Podlewa się obficie, ale rzadko – dopiero po całkowitym przeschnięciu podłoża – i unika zraszania pędu w pełnym słońcu.

    Jesienią, gdy nocne temperatury spadają poniżej 8–10°C, roślinę przenosi się do jasnego, chłodnego pomieszczenia: nieogrzewanej werandy, jasnej piwnicy z oknem, chłodnej szklarni. Spoczynek w temperaturze 5–12°C bez podlewania trwa od października do marca i jest kluczem do zdrowego wzrostu oraz przyszłego kwitnienia. Przy zimowaniu w ciepłym mieszkaniu kaktus wprawdzie przeżyje, ale przy niedoborze światła wydłuży się i wytworzy słabe ciernie. Nawozi się wyłącznie w sezonie, oszczędnie, nawozem o niskiej zawartości azotu. Przesadza co 2–4 lata, w ciężką, stabilną donicę o średnicy niewiele większej od pędu, z użyciem grubych rękawic lub złożonego paska papieru do chwytania rośliny.

    Zastosowanie w ogrodnictwie ozdobnym

    Ferocactus pilosus jest rośliną kolekcjonerską i solitera w jednym. Pojedynczy, dobrze wybarwiony okaz w prostej, ceramicznej donicy stanowi silny akcent na słonecznym tarasie, w ogrodzie zimowym czy w szklarni. W kompozycjach pustynnych łączy się go z agawami, aloesami, opuncjami i innymi kaktusami beczkowymi o żółtych cierniach, na tle jasnego żwiru, który podkreśla czerwień uzbrojenia. W najcieplejszych, suchych regionach Europy bywa sadzony na stałe w skalniakach pustynnych, na skarpach o pełnym drenażu. W Meksyku roślina miała również zastosowania praktyczne: kwaśne owoce i pąki kwiatowe jadano, miąższ pędu kandyzowano, a sztywne ciernie wykorzystywano jako wykałaczki i druty do robótek.

    Historia i etymologia nazwy

    Gatunek został opisany w 1850 roku przez belgijskiego botanika i kolekcjonera Henriego Galeottiego (formalnie za pośrednictwem księcia Salm-Dycka) jako Echinocactus pilosus. Epitet pilosus – „owłosiony” – nawiązuje do białych, włoskowatych szczecinek pomiędzy cierniami. W 1933 roku Erich Werdermann przeniósł go do rodzaju Ferocactus, utworzonego wcześniej przez Brittona i Rose'a. Przez dziesięciolecia w handlu i literaturze funkcjonował także pod nazwami Ferocactus stainesii i Ferocactus pringlei, dziś uznawanymi za synonimy; nazwa Ferocactus stainesii var. pilosus wciąż bywa spotykana na etykietach w kolekcjach. Angielskie nazwy Mexican Fire Barrel i Mexican Lime Cactus odnoszą się odpowiednio do „ognistej” barwy cierni oraz do kwaśnych, limonkowych w smaku owoców.

    Dla kogo jest ten gatunek

    Ferocactus pilosus to dobry wybór zarówno dla osób zaczynających przygodę z kaktusami, jak i dla doświadczonych kolekcjonerów. Początkujących przekonuje niewielka liczba wymagań – słońce, przepuszczalne podłoże, rzadkie podlewanie i chłodna, sucha zima – oraz duża tolerancja na zaniedbania w podlewaniu. Kolekcjonerzy cenią go za wyjątkową urodę cierni, długowieczność i satysfakcję z obserwowania rośliny, która przez lata powoli zmienia się z kulki w okazałą beczkę. Nie jest to natomiast roślina dla kogoś, kto oczekuje szybkich efektów albo nie ma możliwości zapewnienia jej jasnego, chłodnego miejsca na zimę.

    Podsumowanie

    Meksykański kaktus beczkowy łączy prostotę uprawy z niezwykłym wyglądem: ciemnozielony, żebrowany pęd okryty ognistoczerwonymi cierniami i białą pajęczyną szczecinek, a u dojrzałych okazów wieniec żółtych lub czerwonych kwiatów na szczycie. Rośnie powoli, dożywa wielu dziesięcioleci, w naturze osiąga 3 m wysokości, w donicy zwykle 20–50 cm. Potrzebuje pełnego słońca, mineralnego podłoża, oszczędnego podlewania i chłodnego, suchego spoczynku zimowego; krótkotrwałe przymrozki do -4°C znosi tylko w suchości. Na Czerwonej Liście IUCN ma status najmniejszej troski (LC), co czyni go gatunkiem o stabilnych populacjach naturalnych i powszechnie dostępnym w uprawie z nasion.

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