Beschreibung

Tacca leontopetaloides – Krąpiel Pierzastodzielna

Tacca leontopetaloides, Krąpiel Pierzastodzielna, ist eine außergewöhnliche tropische Knollenpflanze aus der Familie der Dioscoreaceae, bekannt als polynesische Marante (arrowroot). Sie bildet riesige, tief eingeschnittene Blätter und eine erstaunliche Blüte mit langen, fadenförmigen „Fühlern“, die an die Blüten verwandter „Fledermauspflanzen“ erinnern.

Wuchsform

Es handelt sich um eine geophytische Staude, die 0,5–1,5 m hoch wird und jedes Jahr aus einer unterirdischen Knolle austreibt. Einzelne, große Blätter sind handförmig gefiedert eingeschnitten und sitzen an langen Stielen. Die Blüte ist ein Doldenstand auf einem hohen Stiel, umgeben von blattartigen Hochblättern mit charakteristischen, herabhängenden, fadenförmigen Auswüchsen.

Klimazone und Anbau

Die Pflanze ist streng tropisch und frostempfindlich – USDA-Zonen 10–11. In gemäßigtem Klima wird sie in Töpfen kultiviert, an einem warmen und feuchten Ort mit diffusem Licht, wobei die Knolle im Winter ruht. Sie benötigt Wärme (20–30°C), humosen, durchlässigen Boden und hohe Luftfeuchtigkeit.

Anbau aus Samen

Die Samen werden vor der Aussaat 24–72 Stunden in warmem Wasser eingeweicht und flach in warmes (25–30°C), feuchtes Substrat gesät. Die Keimung ist langsam und ungleichmäßig – sie dauert von 1 bis zu 9 Monaten – daher sind Geduld sowie konstante Temperatur und Feuchtigkeit (z. B. in einem Mini-Gewächshaus) entscheidend.

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Samen der gefiederten Tacca – Tacca leontopetaloides

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    • Handverpackt
    • Hohe Keimfähigkeit

    Beschreibung

    Tacca leontopetaloides – Krąpiel Pierzastodzielna

    Tacca leontopetaloides, Krąpiel Pierzastodzielna, ist eine außergewöhnliche tropische Knollenpflanze aus der Familie der Dioscoreaceae, bekannt als polynesische Marante (arrowroot). Sie bildet riesige, tief eingeschnittene Blätter und eine erstaunliche Blüte mit langen, fadenförmigen „Fühlern“, die an die Blüten verwandter „Fledermauspflanzen“ erinnern.

    Wuchsform

    Es handelt sich um eine geophytische Staude, die 0,5–1,5 m hoch wird und jedes Jahr aus einer unterirdischen Knolle austreibt. Einzelne, große Blätter sind handförmig gefiedert eingeschnitten und sitzen an langen Stielen. Die Blüte ist ein Doldenstand auf einem hohen Stiel, umgeben von blattartigen Hochblättern mit charakteristischen, herabhängenden, fadenförmigen Auswüchsen.

    Klimazone und Anbau

    Die Pflanze ist streng tropisch und frostempfindlich – USDA-Zonen 10–11. In gemäßigtem Klima wird sie in Töpfen kultiviert, an einem warmen und feuchten Ort mit diffusem Licht, wobei die Knolle im Winter ruht. Sie benötigt Wärme (20–30°C), humosen, durchlässigen Boden und hohe Luftfeuchtigkeit.

    Anbau aus Samen

    Die Samen werden vor der Aussaat 24–72 Stunden in warmem Wasser eingeweicht und flach in warmes (25–30°C), feuchtes Substrat gesät. Die Keimung ist langsam und ungleichmäßig – sie dauert von 1 bis zu 9 Monaten – daher sind Geduld sowie konstante Temperatur und Feuchtigkeit (z. B. in einem Mini-Gewächshaus) entscheidend.

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    Botanischer Name

    Tacca leontopetaloides

    FAQ

    Wie lange keimen die Samen der Krämpel?

    Langsam und ungleichmäßig – normalerweise von 1 bis zu 9 Monaten. Entscheidend sind konstante, hohe Temperaturen (25–30°C) und Feuchtigkeit, daher sollte man die Kultivierung nicht zu früh aufgeben.

    Müssen die Samen vor der Aussaat eingeweicht werden?

    Ja, es wird empfohlen, sie 24–72 Stunden in warmem Wasser einzuweichen, was das Keimen erleichtert und beschleunigt. Die Samen werden dann flach in warmes und feuchtes Substrat gesät.

    Ist Tacca leontopetaloides frosthart?

    Nein. Es ist eine streng tropische Pflanze aus den USDA-Zonen 10–11, die bereits bei Temperaturen unter etwa 15°C empfindlich ist. In gemäßigtem Klima wird sie in Töpfen kultiviert, warm und feucht gehalten.

    Welchen Standort bevorzugt sie?

    Einen warmen, geschützten Platz mit diffusem Licht oder Halbschatten und hoher Luftfeuchtigkeit. Direktes, starkes Sonnenlicht verträgt sie nicht – es ist eine Unterwuchspflanze.

    Was tun, wenn die Pflanze ihre Blätter abwirft?

    Das ist eine natürliche Ruhephase der Knolle in kühleren oder trockenen Zeiten. Die Knolle wird dann warm und fast trocken gehalten, und nach Rückkehr der Wärme und Bewässerung treibt die Pflanze wieder aus.

    Ist die Pflanze essbar?

    Die Knollen sind eine Quelle der polynesischen Marante, enthalten aber roh bittere, leicht giftige Verbindungen und benötigen eine traditionelle Verarbeitung. In unserem Angebot ist sie eine Zier- und Sammlerpflanze.

    Pflanzenatlas - Tacca leontopetaloides

    Tacca leontopetaloides – Federblatt-Krąpiel

    Tacca leontopetaloides, Federblatt-Krąpiel, ist eine der außergewöhnlichsten tropischen Knollenpflanzen aus der Familie der Dioscoreaceae. Sie ist vor allem bekannt als Quelle der polynesischen Marante (Arrowroot) – einer aus den Knollen gewonnenen Stärke – sowie für ihre erstaunliche Blüte mit langen, fadenförmigen „Fühlern“, die sie den berühmten „Fledermausblumen“ ähnelt.

    Synonyme und Nomenklatur

    Die Art wurde von Kuntze (1891) beschrieben, ihr Basionym ist Leontice leontopetaloides L. (1753). Die Kew POWO-Datenbank listet etwa 33 Synonyme auf; die wichtigsten sind:

    • Leontice leontopetaloides L. (Basionym)
    • Tacca pinnatifida J.R.Forst. & G.Forst.
    • Tacca pinnatifida Gaertn.
    • Tacca involucrata Schumach. & Thonn.
    • Tacca sativa Rumph. ex Reider
    • Tacca hawaiiensis H.Limpr.
    • Tacca oceanica Seem.
    • Tacca artocarpifolia Seem.
    • Tacca madagascariensis Bojer
    • Tacca quanzensis Welw.
    • Arum gracile Roxb.
    • Chaitaea tacca Sol. ex Seem.

    Im Englischen wird die Pflanze als „Polynesian arrowroot“, „East Indian arrowroot“, „Fiji/Tahiti arrowroot“ und „batflower“ bezeichnet, in den Sprachen des Pazifiks unter anderem als pia, masoa, mahoaʻa, yabia und gapgap; die deutsche Bezeichnung lautet Federblatt-Krąpiel.

    Herkunft und Aussehen

    Die Art stammt aus einem weiten Gebiet der Tropen der Alten Welt und des Pazifiks – von tropischem Afrika und Madagaskar über Indien und Südostasien bis nach Nordaustralien und zahlreiche Inseln Ozeaniens. Diese große Verbreitung ist teilweise auf die bewusste Ausbreitung der Pflanze durch austronesische Seefahrer als „Reisepflanze“ (canoe plant) zurückzuführen.

    Es handelt sich um eine geophytische Staude, die 0,5–1,5 m hoch wird und in der Trockenzeit in eine unterirdische, stärkehaltige Knolle abstirbt. Die einzelnen Blätter sind riesig, tief hand- bis fiederförmig eingeschnitten und sitzen an langen, gerillten Stielen. Die Blüte ist ein Doldenstand auf einem hohen Stiel, umgeben von blattartigen Hochblättern, mit zahlreichen herabhängenden, fadenförmigen Anhängseln (Hochblättern) von 10–20 cm Länge. Die Frucht ist eine fleischige, gerippte Beere mit zahlreichen Samen.

    Frostbeständigkeit und Anbau

    Krąpiel ist eine streng tropische, frostempfindliche Pflanze, die für die USDA-Zonen 10–11 geeignet ist; sie wird bereits bei Temperaturen unter etwa 15°C beschädigt. In gemäßigtem Klima wird sie in Töpfen an einem warmen, feuchten und geschützten Ort mit diffusem Licht kultiviert. Im Sommer mag sie Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit, im Winter ruht ihre Knolle – dann hält man sie warm und fast trocken.

    Anbau aus Samen

    Die Samen werden vor der Aussaat 24–72 Stunden in warmem Wasser eingeweicht und dann flach (2–4 mm) in ein leichtes, humusreiches, durchlässiges Substrat gesät, das konstant feucht gehalten wird. Entscheidend sind hohe Temperatur (25–30°C) und Luftfeuchtigkeit – am besten in einem abgedeckten Mini-Gewächshaus. Die Keimung ist langsam und ungleichmäßig und dauert meist 1 bis 9 Monate, daher sollte man die Kultur nicht zu früh aufgeben.

    Sicherheit und Verwendung

    Rohe Knollen enthalten bittere, leicht giftige Verbindungen, deshalb werden sie traditionell vor dem Verzehr mehrfach gespült, um reine, weiße Stärke zu gewinnen – die polynesische Marante, die für Puddings und Desserts (z. B. das hawaiianische Haupia) verwendet wird. Die Pflanze diente auch als Quelle für Klebstoff und natürlichen Versteifer. In unserem Angebot ist sie vor allem eine außergewöhnliche Zier- und Sammlerpflanze.

    Interessantes

    Krąpiel pierzastodzielna war die klassische „Reisepflanze“ des alten Pazifiks – austronesische Seefahrer verteilten ihre Knollen in Kanus als zuverlässige, „Hungersnot“-Stärkequelle auf entlegenen Atollen. Ihre bizarre Blüte mit langen „Schnurrhaaren“ zeigt die Verwandtschaft zu den berühmten Fledermausblumen (Tacca chantrieri, T. integrifolia).

    Zusammenfassung

    Tacca leontopetaloides ist eine Pflanze für geduldige Exotiksammler – sie belohnt mit großen, skulpturalen Blättern und einer der seltsamsten Blütenstände unter den Einkeimblättrigen. Sie benötigt tropische Wärme, Feuchtigkeit und Nachsicht bei der langsamen Keimung, aber das Ergebnis ist wirklich außergewöhnlich.

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