Beschreibung

Tacca integrifolia – Krąpiel Całolistna (White Bat Flower)

Tacca integrifolia, bekannt als White Bat Flower, ist eine der außergewöhnlichsten Pflanzen der Welt – ein Sammlerstück aus der Familie der Dioscoreaceae. Ihre eigenartige Blüte besteht aus zwei großen, aufrecht stehenden, weiß-purpurnen Hüllblättern, die an Fledermausflügel erinnern, sowie langen, fadenförmigen Hochblättern – den sogenannten „Schnurrhaaren“, die bis zu 25–30 cm lang werden können.

Herkunft und Aussehen

Die Art stammt aus dem Unterholz feuchter tropischer Wälder Südostasiens – von den östlichen Himalaya-Regionen und Indien bis zur malaiischen Halbinsel, Sumatra und Borneo. Es handelt sich um eine rhizombildende Staude, die gewöhnlich 60–120 cm hoch wird, mit großen, ganzrandigen, dunkelgrünen und glänzenden Blättern. Die dunklen, fast schwarzen Blüten zusammen mit den langen „Schnurrhaaren“ haben der Pflanze auch die Namen „Teufelsblume“ und „Katzen-Schnurrhaare“ eingebracht.

Ansprüche an die Kultur

Die Pflanze ist streng tropisch und nicht frosthart – sie benötigt dauerhaft Temperaturen über etwa 13–15°C und entspricht der USDA-Zone 11. Entscheidend sind: Halbschatten oder Schatten (direkte Sonne verbrennt die Blätter), hohe Luftfeuchtigkeit sowie ein durchlässiges, humoses Substrat (z. B. Orchideensubstrat), das stets leicht feucht, aber niemals nass sein darf. In gemäßigtem Klima wird sie ausschließlich im Haus, Wintergarten, Gewächshaus oder feuchtem Terrarium kultiviert.

Anwendung

Tacca integrifolia ist eine Sammler- und Effektpflanze, geschätzt für ihre außergewöhnliche, exotische Blüte – ein starker dekorativer Akzent in Innenräumen, Wintergärten und großen Terrarien. Aufgrund der hohen Anforderungen an Feuchtigkeit und Temperatur sowie der anspruchsvollen Keimung wird sie erfahrenen Liebhabern seltener Pflanzen empfohlen.

Siehe unseren Aussaat-Ratgeber für exotische Pflanzen.

Samen der ganzblättrigen Tacca - Tacca integrifolia

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    • Hohe Keimfähigkeit

    Beschreibung

    Tacca integrifolia – Krąpiel Całolistna (White Bat Flower)

    Tacca integrifolia, bekannt als White Bat Flower, ist eine der außergewöhnlichsten Pflanzen der Welt – ein Sammlerstück aus der Familie der Dioscoreaceae. Ihre eigenartige Blüte besteht aus zwei großen, aufrecht stehenden, weiß-purpurnen Hüllblättern, die an Fledermausflügel erinnern, sowie langen, fadenförmigen Hochblättern – den sogenannten „Schnurrhaaren“, die bis zu 25–30 cm lang werden können.

    Herkunft und Aussehen

    Die Art stammt aus dem Unterholz feuchter tropischer Wälder Südostasiens – von den östlichen Himalaya-Regionen und Indien bis zur malaiischen Halbinsel, Sumatra und Borneo. Es handelt sich um eine rhizombildende Staude, die gewöhnlich 60–120 cm hoch wird, mit großen, ganzrandigen, dunkelgrünen und glänzenden Blättern. Die dunklen, fast schwarzen Blüten zusammen mit den langen „Schnurrhaaren“ haben der Pflanze auch die Namen „Teufelsblume“ und „Katzen-Schnurrhaare“ eingebracht.

    Ansprüche an die Kultur

    Die Pflanze ist streng tropisch und nicht frosthart – sie benötigt dauerhaft Temperaturen über etwa 13–15°C und entspricht der USDA-Zone 11. Entscheidend sind: Halbschatten oder Schatten (direkte Sonne verbrennt die Blätter), hohe Luftfeuchtigkeit sowie ein durchlässiges, humoses Substrat (z. B. Orchideensubstrat), das stets leicht feucht, aber niemals nass sein darf. In gemäßigtem Klima wird sie ausschließlich im Haus, Wintergarten, Gewächshaus oder feuchtem Terrarium kultiviert.

    Anwendung

    Tacca integrifolia ist eine Sammler- und Effektpflanze, geschätzt für ihre außergewöhnliche, exotische Blüte – ein starker dekorativer Akzent in Innenräumen, Wintergärten und großen Terrarien. Aufgrund der hohen Anforderungen an Feuchtigkeit und Temperatur sowie der anspruchsvollen Keimung wird sie erfahrenen Liebhabern seltener Pflanzen empfohlen.

    Siehe unseren Aussaat-Ratgeber für exotische Pflanzen.

    Botanischer Name

    Tacca integrifolia

    FAQ

    Warum heißt die Blume Fledermausblume?

    Der Name stammt von der Form der Blüte: Zwei große, aufgerichtete Hochblätter erinnern an ausgebreitete Fledermausflügel, und die herabhängenden, langen fadenförmigen Hochblätter ähneln ihren Schnurrhaaren.

    Ist Tacca integrifolia frosthart?

    Nein. Es ist eine streng tropische Pflanze, völlig frostempfindlich, entspricht der USDA-Zone 11. Sie benötigt eine Temperatur dauerhaft über etwa 13–15 °C, deshalb wird sie im gemäßigten Klima nur im Haus, Gewächshaus oder Terrarium kultiviert.

    Welchen Standort bevorzugt die weiße Fledermausblume?

    Halbschatten bis Schatten mit diffusem Licht. Direktes Sonnenlicht, besonders bei Hitze, verbrennt die Blätter. Sehr wichtig ist dabei eine hohe Luftfeuchtigkeit.

    Wie gießt man und hält die Luftfeuchtigkeit?

    Das Substrat soll stets leicht feucht, aber niemals nass sein – die Pflanze ist empfindlich gegen Rhizomfäule. Die Luftfeuchtigkeit hält man am besten über 50–60 % durch Besprühen, Untersetzer mit feuchtem Blähton oder Luftbefeuchter bei guter Luftzirkulation.

    Wie lange keimen die Samen?

    Die Keimung ist langwierig und ungleichmäßig – typischerweise 2 bis 6 Monate, manchmal länger. Sie erfordert eine konstante Bodentemperatur von etwa 25–30 °C, Feuchthaltung unter Abdeckung und frisches Saatgut.

    Ist die Pflanze schwierig?

    Ja, sie gehört zu den anspruchsvollen Pflanzen. Sie braucht konstante Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und Schatten, ist empfindlich gegen Überwässerung und Austrocknung, und die Keimung aus Samen kann launisch sein. Sie ist keine Pflanze für Anfänger.

    Wo kultiviert man sie am besten?

    Im gemäßigten Klima ausschließlich unter Schutz: im Haus mit hoher Luftfeuchtigkeit, Wintergarten, Gewächshaus oder feuchtem Terrarium bzw. Paludarium.

    Pflanzenatlas - Tacca integrifolia

    Tacca integrifolia – Krąpiel Całolistna (Weißer Fledermausblume)

    Tacca integrifolia, bekannt als weiße Fledermausblume (white bat flower), ist eine der außergewöhnlichsten und bekanntesten Pflanzen der Welt. Sie gehört zur Familie der Dioscoreaceae und stammt aus dem Unterholz feuchter tropischer und subtropischer Wälder Südostasiens – von Bhutan, den östlichen Himalaya-Regionen und Indien über Myanmar, Thailand und Vietnam bis zur malaiischen Halbinsel, Sumatra, Java und Borneo. In der Natur wächst sie im Schatten des Unterholzes bei konstant hoher Luftfeuchtigkeit und Wärme in hügeligen Gebieten.

    Synonyme und Benennung

    Die Art wurde von Ker Gawler beschrieben. Die POWO-Datenbank listet mehrere Dutzend Synonyme auf; die am häufigsten bei Lieferanten und in der Literatur verwendeten sind:

    • Ataccia integrifolia (Ker Gawl.) J.Presl
    • Ataccia aspera (Roxb.) Kunth
    • Tacca aspera Roxb.
    • Tacca laevis Roxb.
    • Tacca lancifolia Zoll. & Moritzi

    Die Form mit weißen Hochblättern wird manchmal als Tacca integrifolia 'Nivea' (früher Tacca nivea) verkauft. Im Englischen trägt die Art Namen wie white bat flower, bat head lily, cat's whiskers oder devil flower; auf Polnisch heißt sie krąpiel całolistna, es gibt auch Bezeichnungen wie „Fledermausblume“ und „Fledermauspflanze“. Früher wurde die Gattung Tacca in eine eigene Familie Taccaceae eingeordnet.

    Botanische Beschreibung und Aussehen

    Es handelt sich um eine rhizombildende, horstbildende Staude, die gewöhnlich 60 bis 120 Zentimeter hoch wird, unter optimalen Gewächshausbedingungen manchmal auch höher. Die Blätter sind groß, ganzrandig (daher der Artname integrifolia – ganzblättrig), länglich-elliptisch bis lanzettlich, dunkelgrün und glänzend, an langen Stielen sitzend. Doch erst der Blütenstand macht diese Pflanze zu einem echten Sammlerschatz.

    Die eindrucksvolle „Fledermausblume“ besteht aus zwei großen, aufrecht stehenden Hochblättern, die an ausgebreitete Flügel oder Fledermausohren erinnern – bei dieser Art weiß bis cremefarben mit purpur-violetten Adern, mit einer Spannweite von bis zu 20–30 cm. Unter dem Blütenstand hängen zahlreiche fadenförmige Hochblätter, sogenannte „Schnurrhaare“, die lang und violett-purpurfarben sind und typischerweise etwa 25–30 Zentimeter erreichen. Die eigentlichen Blüten sind klein, zu Büscheln zusammengefasst, dunkelpurpur bis fast schwarz, und die Blütezeit fällt hauptsächlich in den Sommer; bei guter Pflege kann sie sich in der Saison wiederholen.

    Wärmebedarf und Standort

    Tacca integrifolia ist eine streng tropische und völlig frostempfindliche Pflanze. Sie benötigt eine konstant über etwa 13–15 °C liegende Temperatur, optimal liegt der Wachstumsbereich bei 21–27 °C. Sie entspricht der USDA-Zone 11, was in gemäßigtem Klima bedeutet, dass sie ausschließlich unter Schutz kultiviert werden kann. Wichtig ist ein halbschattiger bis schattiger Standort mit diffusem Licht – direkte Sonne, besonders bei Hitze, verbrennt die Blätter. Die Art verträgt auch keine kalten Zugluft oder starke Temperaturschwankungen.

    Kultivierung im gemäßigten Klima

    Unter europäischen Bedingungen wird die Art ausschließlich im Haus, Wintergarten, Gewächshaus oder in einem feuchten Terrarium bzw. Paludarium kultiviert. Sie benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit, idealerweise über 50–60 %, die durch Besprühen, Untersetzer mit feuchtem Blähton oder Luftbefeuchter gewährleistet wird, bei gleichzeitig guter Luftzirkulation – letztere ist wichtig zur Vorbeugung von Pilzkrankheiten, denen die Pflanze anfällig sein kann.

    Das Substrat sollte durchlässig, humusreich und leicht sauer sein – Orchideenmischungen mit Zugabe von Rinde und Perlit eignen sich gut – stets leicht feucht, aber niemals nass. Die Pflanze ist sowohl empfindlich gegen Austrocknung als auch gegen Rhizomfäule, daher ist das Feuchtigkeitsgleichgewicht entscheidend. Im Winter wird sparsamer gegossen, wobei stets Wärme gehalten wird.

    Anzucht aus Samen

    Die Vermehrung aus Samen ist anspruchsvoll und erfordert Geduld. Die Keimung ist oft langwierig und ungleichmäßig – typischerweise 2 bis 6 Monate, manchmal länger. Eine hohe und konstante Bodentemperatur von etwa 25–30 °C, die Aufrechterhaltung konstanter Feuchtigkeit unter Abdeckung sowie frisches, sauberes Anzuchtsubstrat sind notwendig. Die Samen werden flach (einige Millimeter) ausgesät, und es ist am besten, frisches Saatgut zu verwenden – gelagerte und ausgetrocknete Samen keimen schlecht oder gar nicht. Das Einweichen der Samen für 24 Stunden in warmem Wasser kann hilfreich sein, und die Keimlinge benötigen Schutz vor dem Absterben (Damping-off).

    Verwendung und für wen geeignet

    Tacca integrifolia ist eine Sammler- und „Showpflanze“, geschätzt für ihre außergewöhnliche, exotische Blüte – ein starker dekorativer Akzent für Innenräume, Wintergärten und große Terrarien oder Paludarien. Sie gehört zu den Arten, die sofort Aufmerksamkeit erregen und Gesprächsthema sind. Aufgrund der hohen Anforderungen an Feuchtigkeit und Wärme, der Empfindlichkeit gegenüber Staunässe sowie der schwierigen Keimung wird sie erfahrenen Liebhabern seltener Pflanzen empfohlen, die über die Bedingungen zur Aufrechterhaltung konstanter Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit verfügen.

    Interessantes

    Der Name „Fledermausblume“ stammt von der Form des Blütenstandes: zwei aufgerichtete Hochblätter sehen aus wie ausgebreitete Flügel, und die herabhängenden dunklen Fäden wie Schnurrhaare. Die fadenförmigen Hochblätter dieser Art gehören zu den längsten dieser Art in der Pflanzenwelt. Die dunkle Farbe und der leichte, muffige Blütenduft führten zu der populären Hypothese, dass Fliegen die Bestäuber seien, doch Untersuchungen der Gattung Tacca zeigen, dass diese Pflanzen überwiegend selbstbestäubend sind – somit bleibt die farbenfrohe Theorie der „Aasbestäuber“ zumindest fragwürdig.

    Zusammenfassung

    Die weiße Fledermausblume ist eines der spektakulärsten Raritäten unter den schattenliebenden Pflanzen. Sie verbindet einen außergewöhnlichen, „fledermausartigen“ Blütenstand mit langen, violetten „Schnurrhaaren“ und glänzendem, ganzrandigem Laub. Sie benötigt konstante Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und Schatten, und die Vermehrung aus Samen ist eine Geduldsprobe – für erfahrene Sammler mit den passenden Bedingungen ist sie jedoch eine der befriedigendsten und bekanntesten Pflanzen in der Sammlung.

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