Beschreibung

Pavonia-Baum - Adenanthera pavonina

Adenanthera pavonina ist ein schnell wachsender, zeitweise laubabwerfender Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), der aus dem tropischen Asien und dem nördlichen Australasien stammt. Er bildet eine ausladende, schirmförmige Krone mit zartem, doppelt gefiedertem Laub und erreicht in der Natur gewöhnlich eine Höhe von 6–20 m bei einem Stammdurchmesser von bis zu etwa 45 cm. Das auffälligste Merkmal der Art sind jedoch die Samen: harte, glänzende, intensiv scharlachrote Kugeln mit einem Durchmesser von 8–10 mm, die nach dem Aufplatzen der gedrehten Hülsen lange am Baum verbleiben. Ihnen verdankt die Pflanze den englischen Namen red bead tree und ihre Beliebtheit in den Tropen als Zier- und Schattenbaum.

Wachstum und Entwicklung

Der Pavonia-Baum gehört zu den schnell wachsenden Bäumen. Nach dem etwas langsameren ersten Jahr, in dem die Pflanze ihr Wurzelsystem entwickelt, nimmt das Wachstum deutlich zu und erreicht unter günstigen Bedingungen 2–2,3 m pro Jahr; der Stammdurchmesser nimmt um 2–2,5 cm jährlich zu. Die Blätter werden bis zu 40 cm lang und bestehen aus 2–5 Paaren gefiederter Abschnitte mit elliptischen, 1,5–4,5 cm langen Blättchen. Als Hülsenfrüchtler lebt die Pflanze in Symbiose mit stickstoffbindenden Bakterien. Dadurch wächst sie auch auf nährstoffärmeren Böden gut und treibt nach einem Rückschnitt leicht wieder aus.

Blüte und Fruchtbildung

Die Blüten sind klein, cremeweiß bis gelblich und verfärben sich mit zunehmendem Alter hellorange. Sie stehen in schlanken, länglichen, 9–26 cm langen Trauben. Die Blüten duften zart und werden gern von Insekten besucht; in den Tropen blüht der Baum vom Frühjahr bis zum Spätsommer. Die Frucht ist eine flache, gebogene, 15–25 cm lange Hülse, die sich bei der Reife spiralförmig windet und aufplatzt. Dabei werden 8–12 harte, linsenförmige, scharlachrote Samen sichtbar. Die Samen besitzen nahezu das gleiche Gewicht und dienten daher in Indien jahrhundertelang als Juweliergewichte. Bei einer Kultur im Topf in Europa erfordert die Blüte ein ausgewachsenes, mehrere Jahre altes Exemplar und einen langen, warmen Sommer.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Adenanthera pavonina umfasst Indien, Sri Lanka, Südostasien, Südchina, Indonesien, Neuguinea, die Salomonen und Nordaustralien. Die Art besiedelt Tiefland-Laubwälder bis etwa 300–400 m über dem Meeresspiegel auf Böden, die von tiefgründig und durchlässig bis flachgründig und steinig reichen, in feuchten Tropen mit jährlichen Niederschlagsmengen von 2000–6000 mm und Temperaturen von 12–36 °C. Sie wird in der gesamten tropischen Zone angepflanzt, ist in über 60 Ländern verwildert und gilt dort teilweise als invasive Art.

Ansprüche an die Kultur

Der Pavonia-Baum benötigt volle Sonne. Leichten Halbschatten verträgt er, wächst dann jedoch lockerer und blüht schwächer. Das Substrat sollte mäßig nährstoffreich, durchlässig und zugleich feuchtigkeitsspeichernd sein, mit einem pH-Wert von 5–7 (toleriert 4,5–7,5). Die optimale Wachstumstemperatur liegt bei 22–28 °C. Die Art ist frostempfindlich: Als Minimum werden etwa +2 °C angegeben; für die Freilandkultur gilt sie als USDA-Zone 10–12. Im gemäßigten Klima Europas wird sie ausschließlich als Kübelpflanze kultiviert: vom späten Frühjahr bis zum frühen Herbst auf der Terrasse oder im Garten, im Winter in einem hellen Raum bei mindestens 10–15 °C. Während der Wachstumszeit regelmäßig gießen und die obere Substratschicht zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen lassen; im Winter die Bewässerung reduzieren.

Ältere Exemplare vertragen zeitweise Trockenheit, junge Pflanzen benötigen gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Zweige sind windbruchgefährdet, daher sollte der Standort geschützt sein. Eine mäßige Düngung mit einem stickstoffarmen Dünger alle 3–4 Wochen während der Wachstumszeit ist ausreichend. Der Baum verträgt einen Rückschnitt gut und kann als kleiner Baum oder Bonsai erzogen werden.

Verwendung als Zierpflanze

In den Tropen zählt er zu den beliebtesten Straßen- und Schattenbäumen und wird wegen seiner lichtdurchlässigen Krone sowie der roten, seit Jahrhunderten für Schmuck verwendeten Samen geschätzt. In Europa ist er eine attraktive Pflanze für Orangerien, Gewächshäuser, Wintergärten und helle Innenräume und schmückt im Sommer die Terrasse. Das mimoseartige Laub verleiht ihm ein exotisches Erscheinungsbild, durch sein schnelles Wachstum entsteht bereits nach wenigen Jahren ein stattlicher Baum, und die Art wird auch gern als Bonsai kultiviert.

Samen des Pfauenaugenbaums - Adenanthera pavonina

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    • Hohe Keimfähigkeit

    Beschreibung

    Pavonia-Baum - Adenanthera pavonina

    Adenanthera pavonina ist ein schnell wachsender, zeitweise laubabwerfender Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), der aus dem tropischen Asien und dem nördlichen Australasien stammt. Er bildet eine ausladende, schirmförmige Krone mit zartem, doppelt gefiedertem Laub und erreicht in der Natur gewöhnlich eine Höhe von 6–20 m bei einem Stammdurchmesser von bis zu etwa 45 cm. Das auffälligste Merkmal der Art sind jedoch die Samen: harte, glänzende, intensiv scharlachrote Kugeln mit einem Durchmesser von 8–10 mm, die nach dem Aufplatzen der gedrehten Hülsen lange am Baum verbleiben. Ihnen verdankt die Pflanze den englischen Namen red bead tree und ihre Beliebtheit in den Tropen als Zier- und Schattenbaum.

    Wachstum und Entwicklung

    Der Pavonia-Baum gehört zu den schnell wachsenden Bäumen. Nach dem etwas langsameren ersten Jahr, in dem die Pflanze ihr Wurzelsystem entwickelt, nimmt das Wachstum deutlich zu und erreicht unter günstigen Bedingungen 2–2,3 m pro Jahr; der Stammdurchmesser nimmt um 2–2,5 cm jährlich zu. Die Blätter werden bis zu 40 cm lang und bestehen aus 2–5 Paaren gefiederter Abschnitte mit elliptischen, 1,5–4,5 cm langen Blättchen. Als Hülsenfrüchtler lebt die Pflanze in Symbiose mit stickstoffbindenden Bakterien. Dadurch wächst sie auch auf nährstoffärmeren Böden gut und treibt nach einem Rückschnitt leicht wieder aus.

    Blüte und Fruchtbildung

    Die Blüten sind klein, cremeweiß bis gelblich und verfärben sich mit zunehmendem Alter hellorange. Sie stehen in schlanken, länglichen, 9–26 cm langen Trauben. Die Blüten duften zart und werden gern von Insekten besucht; in den Tropen blüht der Baum vom Frühjahr bis zum Spätsommer. Die Frucht ist eine flache, gebogene, 15–25 cm lange Hülse, die sich bei der Reife spiralförmig windet und aufplatzt. Dabei werden 8–12 harte, linsenförmige, scharlachrote Samen sichtbar. Die Samen besitzen nahezu das gleiche Gewicht und dienten daher in Indien jahrhundertelang als Juweliergewichte. Bei einer Kultur im Topf in Europa erfordert die Blüte ein ausgewachsenes, mehrere Jahre altes Exemplar und einen langen, warmen Sommer.

    Herkunft und natürlicher Lebensraum

    Das natürliche Verbreitungsgebiet von Adenanthera pavonina umfasst Indien, Sri Lanka, Südostasien, Südchina, Indonesien, Neuguinea, die Salomonen und Nordaustralien. Die Art besiedelt Tiefland-Laubwälder bis etwa 300–400 m über dem Meeresspiegel auf Böden, die von tiefgründig und durchlässig bis flachgründig und steinig reichen, in feuchten Tropen mit jährlichen Niederschlagsmengen von 2000–6000 mm und Temperaturen von 12–36 °C. Sie wird in der gesamten tropischen Zone angepflanzt, ist in über 60 Ländern verwildert und gilt dort teilweise als invasive Art.

    Ansprüche an die Kultur

    Der Pavonia-Baum benötigt volle Sonne. Leichten Halbschatten verträgt er, wächst dann jedoch lockerer und blüht schwächer. Das Substrat sollte mäßig nährstoffreich, durchlässig und zugleich feuchtigkeitsspeichernd sein, mit einem pH-Wert von 5–7 (toleriert 4,5–7,5). Die optimale Wachstumstemperatur liegt bei 22–28 °C. Die Art ist frostempfindlich: Als Minimum werden etwa +2 °C angegeben; für die Freilandkultur gilt sie als USDA-Zone 10–12. Im gemäßigten Klima Europas wird sie ausschließlich als Kübelpflanze kultiviert: vom späten Frühjahr bis zum frühen Herbst auf der Terrasse oder im Garten, im Winter in einem hellen Raum bei mindestens 10–15 °C. Während der Wachstumszeit regelmäßig gießen und die obere Substratschicht zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen lassen; im Winter die Bewässerung reduzieren.

    Ältere Exemplare vertragen zeitweise Trockenheit, junge Pflanzen benötigen gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Zweige sind windbruchgefährdet, daher sollte der Standort geschützt sein. Eine mäßige Düngung mit einem stickstoffarmen Dünger alle 3–4 Wochen während der Wachstumszeit ist ausreichend. Der Baum verträgt einen Rückschnitt gut und kann als kleiner Baum oder Bonsai erzogen werden.

    Verwendung als Zierpflanze

    In den Tropen zählt er zu den beliebtesten Straßen- und Schattenbäumen und wird wegen seiner lichtdurchlässigen Krone sowie der roten, seit Jahrhunderten für Schmuck verwendeten Samen geschätzt. In Europa ist er eine attraktive Pflanze für Orangerien, Gewächshäuser, Wintergärten und helle Innenräume und schmückt im Sommer die Terrasse. Das mimoseartige Laub verleiht ihm ein exotisches Erscheinungsbild, durch sein schnelles Wachstum entsteht bereits nach wenigen Jahren ein stattlicher Baum, und die Art wird auch gern als Bonsai kultiviert.

    Botanischer Name

    Adenanthera pavonina

    FAQ

    Ist der Pfauen-Adenanthera frosthart?

    Nein. Adenanthera pavonina ist ein Baum der feuchten Tropen und entspricht den USDA-Zonen 10–12; als sicheres Minimum werden etwa +2 °C angegeben, während Frost die Pflanze schädigt oder abtötet. Im gemäßigten Klima Europas wird sie ausschließlich im Kübel kultiviert und in Innenräumen überwintert.

    Wie überwintert man den Pfauen-Adenanthera in kälteren Regionen Europas?

    Vor den ersten kalten Nächten, wenn die Nachttemperaturen unter 10–12 °C fallen, bringen wir die Pflanze in einen hellen Raum mit 10–15 °C oder mehr, zum Beispiel in einen Wintergarten oder in die Wohnung an ein Fenster. Im Winter reduzieren wir das Gießen; der Baum kann einen Teil seiner Blätter abwerfen, die im Frühjahr wieder austreiben. Im Frühjahr stellen wir ihn erst nach dem Ende der kalten Witterung ins Freie.

    Wie groß wird der aus Samen gezogene Baum, und eignet er sich für einen Topf?

    In der Natur erreicht die Art 6–20 m, im Kübel wird ihre Größe jedoch durch die Topfgröße und den Schnitt begrenzt. In der Kübelkultur hält man sie gewöhnlich als 1,5–3 m hohen Baum. Die Pflanze verträgt Rückschnitt gut und treibt leicht wieder aus, sodass sie geformt und sogar als Bonsai kultiviert werden kann.

    Wie schnell wächst der Pfauen-Adenanthera?

    Sehr schnell. Nach einem langsameren ersten Jahr erreichen die Zuwächse unter guten Bedingungen bis zu 2 m pro Jahr; im Kübel und bei einer kürzeren Saison in Europa fallen sie geringer aus, sind aber weiterhin deutlich. Junge Pflanzen erreichen in der ersten Saison gewöhnlich einige Dutzend Zentimeter.

    Welches Substrat und welche Bewässerung benötigt diese Pflanze?

    Am besten ist ein mäßig nährstoffreiches, durchlässiges, aber feuchtigkeitsspeicherndes Substrat mit einem pH-Wert von 5–7, z. B. eine Mischung aus Universalerde mit Kompost und Sand oder Perlit. Während der Saison regelmäßig gießen und die oberste Schicht zwischen den Wassergaben abtrocknen lassen. Im Winter, besonders bei kühlen Temperaturen, nur sehr sparsam gießen.

    Muss der Pfauen-Giftbohnenbaum gedüngt werden?

    In Maßen. Als Hülsenfrüchtler bindet er mithilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff und benötigt daher keine großen Düngermengen. Im Topf genügt ein Mehrnährstoffdünger mit reduziertem Stickstoffgehalt, der vom Frühjahr bis zum Ende des Sommers alle 3–4 Wochen verabreicht wird.

    Sind die Samen und andere Pflanzenteile giftig?

    Rohe Samen sind giftig und dürfen nicht verzehrt werden; erst nach dem Kochen oder Rösten werden sie in Asien traditionell mit Reis gegessen. Wegen ihres attraktiven, bonbonartigen Aussehens sollten die Samen von kleinen Kindern und Tieren ferngehalten werden. Junge Blätter werden in den Tropen nach dem Kochen als Gemüse verwendet.

    Wird der Pfauen-Giftbohnenbaum im Topf blühen?

    Das ist möglich, erfordert aber Geduld. Nur ausgewachsene Bäume blühen, meist erst nach mehreren Jahren, und nur bei voller Sonne und einer langen, warmen Saison. Cremefarbene, duftende Blütentrauben und die charakteristischen gedrehten Hülsen mit roten Samen sind in Europa eher im Gewächshaus oder Wintergarten zu erreichen.

    Welcher Standort ist im Sommer draußen am besten?

    Volle Sonne, warm und vor starkem Wind geschützt, da die Zweige und die lockere Krone leicht beschädigt werden können. Eine Pflanze, die aus dem Innenraum nach draußen gestellt wird, sollte über 1–2 Wochen schrittweise abgehärtet werden, damit die Blätter keinen Sonnenbrand bekommen.

    Pflanzenatlas - Adenanthera pavonina

    Adenanthera pavonina – Gruczołkowiec Pawi

    Adenanthera pavonina, znany w polskim piśmiennictwie jako gruczołkowiec pawi, a w świecie anglojęzycznym jako red bead tree, red sandalwood, coral tree lub peacock tree, jest jednym z najbardziej charakterystycznych drzew tropikalnej Azji. Należy do rodziny bobowatych (Fabaceae), podrodziny brezylkowych, do której zaliczane są dziś także mimozy i akacje. Gatunek opisał Karol Linneusz w Species Plantarum w 1753 roku, a jego nazwa naukowa jest do dziś nazwą zaakceptowaną. W obrębie rodzaju Adenanthera, liczącego kilkanaście gatunków, jest zdecydowanie najszerzej uprawianym i najlepiej poznanym przedstawicielem.

    Sławę zapewniły mu nasiona: twarde, idealnie gładkie, błyszczące, szkarłatne soczewki o niemal identycznej wielkości i masie, które w wielu kulturach Azji od tysiącleci służyły jako paciorki, talizmany i odważniki jubilerskie. Sama roślina jest jednak równie interesująca botanicznie – to szybko rosnące drzewo o ażurowej koronie, wiążące azot z powietrza, wykorzystywane jako roślina cieniodajna, drzewo przyuliczne, źródło cennego drewna i barwnika. W chłodniejszych regionach Europy pozostaje rośliną kolekcjonerską, uprawianą w pojemnikach, szklarniach i ogrodach zimowych.

    Opis botaniczny i pokrój rośliny

    Gruczołkowiec pawi jest średniej wielkości drzewem, w naturze osiągającym najczęściej 6–20 m wysokości, choć na otwartych stanowiskach zwykle pozostaje niższy, około 10–15 m. Pień dorasta do 45 cm średnicy, jest pokryty gładką, szarobrązową korą i często rozwidla się nisko, tworząc rozłożystą, parasolowatą lub nieregularną koronę. Młode pędy są nagie lub niemal nagie, bez cierni, co odróżnia gatunek od wielu pokrewnych roślin z tej samej podrodziny.

    Liście są skrętoległe, podwójnie pierzaste, długości do 40 cm, złożone z 2–5 par odcinków pierwszego rzędu, z których każdy niesie od kilku do ponad dwudziestu naprzemianległych, eliptycznych do odwrotnie jajowatych listków długości 1,5–4,5 cm i szerokości 1,2–2,3 cm. Blaszki są cienkie, jasnozielone, matowe, z wierzchu nieco ciemniejsze niż od spodu. Całość nadaje koronie lekki, koronkowy wygląd i rzuca łagodny, rozproszony cień, dzięki czemu pod drzewem mogą rosnąć inne rośliny. W tropikach drzewo jest niemal zimozielone – zrzuca liście tylko na kilka dni w porze suchej, tuż przed wypuszczeniem nowego ulistnienia.

    Tempo wzrostu i rozwój

    Adenanthera pavonina należy do drzew o szybkim tempie wzrostu. W pierwszym roku życia siewka buduje głównie system korzeniowy i osiąga zwykle 30–80 cm, ale od drugiego roku przyrosty w dobrych warunkach wynoszą 2–2,3 m wysokości i 2–2,5 cm średnicy pnia rocznie. Gatunek osiąga dojrzałość rozrodczą stosunkowo wcześnie, a jego długowieczność jest oceniana na kilkadziesiąt lat, choć na stanowiskach przyulicznych drzewa bywają wymieniane wcześniej ze względu na kruchość gałęzi.

    Jak większość bobowatych, gruczołkowiec żyje w symbiozie z bakteriami brodawkowymi (rizobiami), które wiążą azot atmosferyczny i wzbogacają glebę. Dzięki temu roślina dobrze rośnie nawet na ubogich, wyjałowionych glebach i jest wykorzystywana w agroleśnictwie do rekultywacji terenów oraz jako drzewo osłonowe na plantacjach kawy, kakao, goździkowca i pieprzu. Drzewa doskonale znoszą cięcie i odbijają z pnia oraz szyi korzeniowej, co pozwala prowadzić je w formie odroślowej.

    Kwitnienie i rozmnażanie

    Kwiaty gruczołkowca są drobne, promieniste, o pięciu wąskich płatkach długości zaledwie 3–4,5 mm, kremowobiałe do jasnożółtych, z wiekiem przebarwiające się na żółto lub jasnopomarańczowo. Zebrane są w wąskie, wydłużone grona długości 9–26 cm, wyrastające pojedynczo lub po kilka z kątów liści i na końcach pędów. Kwiaty wydzielają delikatny, słodki zapach porównywany do kwiatu pomarańczy i są zapylane przez owady, głównie pszczoły. W tropikach drzewo kwitnie od wiosny do końca lata, często kilka razy w sezonie.

    Owocem jest płaski, skórzasty strąk długości 15–25 cm i szerokości 1,3–1,7 cm, początkowo zielony, dojrzewając brązowiejący. Po dojrzeniu strąk pęka wzdłuż obu szwów i spiralnie się skręca, odsłaniając 8–12 nasion, które długo pozostają przyczepione do zwiniętych łupin, tworząc bardzo dekoracyjny efekt. Nasiona są soczewkowato-eliptyczne, długości 8–10 mm i szerokości 7–9 mm, o twardej, błyszczącej, szkarłatnej okrywie. Rozsiewane są głównie przez ptaki zwabione jaskrawym kolorem oraz grawitacyjnie, a w wielu regionach również przez człowieka. Jedno drzewo wydaje ogromne ilości nasion, które zachowują żywotność przez lata.

    Wymagania środowiskowe i tolerancja

    Naturalny zasięg gatunku obejmuje Indie, Sri Lankę, Bangladesz, Mjanmę, Tajlandię, Indochiny, południowe Chiny wraz z Hajnanem, Malezję, Indonezję, Filipiny, Nową Gwineę, Wyspy Salomona i północną Australię. Gruczołkowiec rośnie tam w nizinnych lasach liściastych i półwiecznie zielonych, pierwotnych i wtórnych, od poziomu morza do około 300–400 m n.p.m., zasiedlając gleby od głębokich, żyznych i przepuszczalnych po płytkie, kamieniste i wapienne.

    Jest to roślina wilgotnych tropików: najlepiej rośnie przy średnich temperaturach 22–28 °C, toleruje zakres 12–36 °C, a opady w rejonach jej występowania wynoszą 2000–6000 mm rocznie, optymalnie 3000–5000 mm. Znosi jednak również klimaty z wyraźną porą suchą, a ukorzenione drzewa są odporne na okresową suszę. Gatunek jest wrażliwy na mróz – źródła podają strefy USDA 10–12 i minimalną temperaturę bezpieczną około +2 °C, a przymrozki powodują zrzucenie liści i obumieranie pędów. Drewno gałęzi jest kruche, dlatego korona bywa uszkadzana przez silny wiatr i huragany. Roślina toleruje szeroki zakres odczynu gleby (pH 4,5–7,5), preferując gleby lekko kwaśne do obojętnych.

    Uprawa w klimacie umiarkowanym

    W klimacie umiarkowanym Europy gruczołkowiec pawi nie ma szans przezimować w gruncie, dlatego prowadzi się go jako roślinę pojemnikową. Latem, po ustaniu chłodnych nocy, najlepiej czuje się na pełnym słońcu, na ciepłym tarasie lub w ogrodzie, w miejscu osłoniętym od wiatru. Podłoże powinno być umiarkowanie żyzne, przepuszczalne i lekko kwaśne do obojętnego; dobrze sprawdza się mieszanka ziemi uniwersalnej z kompostem oraz dodatkiem piasku lub perlitu, w donicy z otworami odpływowymi. W sezonie wegetacyjnym podlewamy regularnie, pozwalając wierzchniej warstwie podłoża przeschnąć, a nawozimy oszczędnie, nawozem o niskiej zawartości azotu.

    Jesienią, gdy nocne temperatury spadają poniżej 10–12 °C, roślinę przenosimy do jasnego pomieszczenia. Najkorzystniejsze jest zimowanie w ciepłej szklarni, ogrodzie zimowym lub jasnym mieszkaniu w temperaturze 15–22 °C, gdzie drzewo zachowuje większość liści i kontynuuje powolny wzrost. Możliwe jest też chłodniejsze zimowanie w 10–15 °C przy ograniczonym podlewaniu; roślina zrzuca wtedy część lub całość liści i przechodzi w spoczynek, z którego budzi się wiosną. Suche powietrze ogrzewanych pomieszczeń sprzyja przędziorkom, warto więc od czasu do czasu zraszać liście. Wiosną drzewko przycinamy, przesadzamy do większej donicy w miarę potrzeby i stopniowo hartujemy przed wystawieniem na zewnątrz.

    Zastosowanie w ogrodnictwie ozdobnym

    W strefie tropikalnej Adenanthera pavonina jest jednym z najczęściej sadzonych drzew ozdobnych i cieniodajnych – rośnie wzdłuż ulic, w parkach, na dziedzińcach świątyń i w ogrodach przydomowych od Indii po Karaiby i Florydę. Ceni się ją za szybki wzrost, lekką, ażurową koronę, pachnące kwiaty i przede wszystkim za skręcone strąki z jaskrawoczerwonymi nasionami, które utrzymują się na drzewie przez wiele tygodni. Wadą bywa obfity opad liści, strąków i nasion, a w wielu krajach, m.in. na Florydzie, Karaibach, w Afryce i na wyspach Pacyfiku, gatunek zdziczał i został uznany za inwazyjny.

    W Europie gruczołkowiec pozostaje rośliną kolekcjonerską do oranżerii, szklarni, ogrodów zimowych i jasnych wnętrz. Jego drobne, mimozowate liście dobrze komponują się z innymi roślinami tropikalnymi, a szybki wzrost daje efekt okazałego drzewka już po kilku sezonach. Coraz częściej wykorzystuje się go również jako materiał na bonsai: łatwo się rozgałęzia, dobrze znosi cięcie korzeni i pędów, a jego pierzaste liście po zmniejszeniu skali nadają miniaturowemu drzewku bardzo naturalny wygląd.

    Znaczenie kulturowe, historia i etymologia nazwy

    Nazwa rodzajowa Adenanthera pochodzi z greki: adén oznacza gruczoł, a anthéra pylnik – nawiązuje do drobnego gruczołka na szczycie pylników, cechy widocznej u wszystkich gatunków rodzaju. Od tego wywodzi się polska nazwa gruczołkowiec. Epitet gatunkowy pavonina znaczy pawi i odnosi się do jaskrawej, ozdobnej barwy nasion. Malajska nazwa saga, używana także w Singapurze i Indonezji, ma pochodzić od arabskiego słowa oznaczającego złotnika – bo to właśnie złotnicy przez wieki korzystali z nasion jako odważników.

    W Indiach nasiona gruczołkowca, o zadziwiająco stałej masie około 0,25 g, były tradycyjną jednostką wagi do ważenia złota, srebra i kamieni szlachetnych; cztery nasiona ważą w przybliżeniu jeden gram. W Chinach nasiona nazywane są xiang si dou, czyli ziarnami wzajemnej miłości, i od stuleci wręcza się je jako symbol uczucia, a motyw ten pojawia się w klasycznej poezji z czasów dynastii Tang. W całej Azji i na wyspach Pacyfiku nasiona nawleka się na naszyjniki, bransolety i różańce. Twarde, ciężkie, czerwonawe drewno – stąd nazwa red sandalwood, choć z prawdziwym sandałowcem gatunek nie ma nic wspólnego – używane jest do budowy łodzi, mebli i podłóg, a sproszkowane daje czerwony barwnik stosowany do barwienia tkanin i malowania znaków na czole w obrzędach hinduistycznych. W medycynie ludowej odwary z kory i liści stosowano przy biegunkach, reumatyzmie i stanach zapalnych, a nasiona po uprażeniu jadane są z ryżem – w stanie surowym są jednak trujące.

    Dla kogo jest ten gatunek

    Gruczołkowiec pawi to propozycja dla miłośników roślin tropikalnych, którzy dysponują jasnym, ciepłym miejscem do zimowania: szklarnią, ogrodem zimowym lub słonecznym oknem. Docenią go osoby lubiące szybkie efekty, bo z niewielkiej siewki w ciągu dwóch, trzech sezonów wyrasta okazałe drzewko o egzotycznym wyglądzie. To także wdzięczny obiekt dla początkujących adeptów bonsai tropikalnego i dla kolekcjonerów roślin użytkowych o ciekawej historii. Nie jest natomiast rośliną do ogrodu gruntowego w chłodniejszych regionach Europy ani dla osób, które nie mogą zapewnić ochrony przed mrozem.

    Podsumowanie

    Adenanthera pavonina łączy w sobie szybki wzrost, lekki, dekoracyjny pokrój i jedne z najpiękniejszych nasion w świecie roślin. W tropikach jest drzewem ulic, parków i plantacji, w Europie – interesującą rośliną pojemnikową, która przy ciepłym zimowaniu i słonecznym stanowisku latem rośnie dynamicznie i przez lata sprawia radość. Gatunek jest szeroko rozpowszechniony i pospolity w całej strefie tropikalnej; w bazie Plants of the World Online (Kew) jego status ochronny określono jako Least Concern (najmniejszej troski), a w wielu regionach poza naturalnym zasięgiem uznawany jest wręcz za roślinę inwazyjną.

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