Beschreibung

Enterolobium Timbouva – Beeindruckender Baum aus den tropischen Regionen Amerikas

Enterolobium timbouva, auch bekannt als Timbouva-Baum oder Elefantenohrbaum, ist ein imposanter Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler, der unter günstigen Bedingungen beeindruckende Größen erreichen kann. Er ist eine heimische Pflanze aus den tropischen Regionen Südamerikas und wird sowohl wegen seiner dekorativen Eigenschaften als auch seiner Nützlichkeit geschätzt.

Wachstums- und Erscheinungsbild

Der Baum erreicht normalerweise 10–20 m Höhe, kann unter optimalen Bedingungen jedoch sogar 30–35 m hoch werden. Er zeichnet sich durch eine sehr breite, dichte und niedrig angesetzte Krone aus, die weitreichenden Schatten spendet und ihn ideal für Park- und Landschaftsbepflanzungen macht. Der Stamm ist kurz und zylindrisch und erreicht einen Durchmesser von bis zu 1,5 m. Die Pflanze wächst besonders in jungen Jahren sehr schnell.

Die Blätter sind gefiedert doppelt, zart im Aussehen und sehr dekorativ. Besonders auffällig sind die charakteristischen, dicken und gebogenen Hülsen, die 10–15 cm lang werden und dem Baum ein unverwechselbares Aussehen verleihen.

Ansprüche an den Anbau

Die Pflanze gedeiht am besten in voller Sonne, obwohl junge Exemplare leichten Schatten tolerieren. Bevorzugt werden tiefe, nährstoffreiche und gut durchlässige Böden mit einem pH-Wert von sauer bis leicht alkalisch. Obwohl sie in der Natur in feuchten Niederungen vorkommt, verträgt sie keine langanhaltende Staunässe.

Der Baum zeigt Widerstandsfähigkeit gegen zeitweilige Trockenheit, was ihn relativ pflegeleicht macht. Im Topfanbau wird empfohlen, alle 1–3 Wochen zu gießen, wobei die Häufigkeit an die Bedingungen und Jahreszeiten angepasst wird.

Vermehrung und Anbau im gemäßigten Klima

Die Vermehrung erfolgt durch Samen, die vor der Aussaat einer Skarifikation bedürfen. Nach entsprechender Vorbereitung keimen die Samen innerhalb von 10–20 Tagen. In der gemäßigten Klimazone Europas ist der Anbau im Freiland aufgrund der Frostempfindlichkeit nicht geeignet. Die Pflanze verträgt nur leichte Fröste bis etwa -4°C und kann daher ausschließlich als Topfpflanze kultiviert werden, die im Winter drinnen überwintert werden muss.

Anwendung und Zierwert

Dank ihrer beeindruckenden Krone und des schnellen Wachstums ist Enterolobium timbouva eine ausgezeichnete Wahl für Liebhaber exotischer Pflanzen. Im Topfanbau kann sie als spektakuläres Zierelement auf Terrassen, in Orangerien oder Wintergärten dienen. Der Baum hat auch wirtschaftliche Bedeutung in seinen natürlichen Lebensräumen, wo das hochwertige Holz geschätzt wird.

Samen des Earpod-Baums - Enterolobium Timbouva

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    • Hohe Keimfähigkeit

    Beschreibung

    Enterolobium Timbouva – Beeindruckender Baum aus den tropischen Regionen Amerikas

    Enterolobium timbouva, auch bekannt als Timbouva-Baum oder Elefantenohrbaum, ist ein imposanter Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler, der unter günstigen Bedingungen beeindruckende Größen erreichen kann. Er ist eine heimische Pflanze aus den tropischen Regionen Südamerikas und wird sowohl wegen seiner dekorativen Eigenschaften als auch seiner Nützlichkeit geschätzt.

    Wachstums- und Erscheinungsbild

    Der Baum erreicht normalerweise 10–20 m Höhe, kann unter optimalen Bedingungen jedoch sogar 30–35 m hoch werden. Er zeichnet sich durch eine sehr breite, dichte und niedrig angesetzte Krone aus, die weitreichenden Schatten spendet und ihn ideal für Park- und Landschaftsbepflanzungen macht. Der Stamm ist kurz und zylindrisch und erreicht einen Durchmesser von bis zu 1,5 m. Die Pflanze wächst besonders in jungen Jahren sehr schnell.

    Die Blätter sind gefiedert doppelt, zart im Aussehen und sehr dekorativ. Besonders auffällig sind die charakteristischen, dicken und gebogenen Hülsen, die 10–15 cm lang werden und dem Baum ein unverwechselbares Aussehen verleihen.

    Ansprüche an den Anbau

    Die Pflanze gedeiht am besten in voller Sonne, obwohl junge Exemplare leichten Schatten tolerieren. Bevorzugt werden tiefe, nährstoffreiche und gut durchlässige Böden mit einem pH-Wert von sauer bis leicht alkalisch. Obwohl sie in der Natur in feuchten Niederungen vorkommt, verträgt sie keine langanhaltende Staunässe.

    Der Baum zeigt Widerstandsfähigkeit gegen zeitweilige Trockenheit, was ihn relativ pflegeleicht macht. Im Topfanbau wird empfohlen, alle 1–3 Wochen zu gießen, wobei die Häufigkeit an die Bedingungen und Jahreszeiten angepasst wird.

    Vermehrung und Anbau im gemäßigten Klima

    Die Vermehrung erfolgt durch Samen, die vor der Aussaat einer Skarifikation bedürfen. Nach entsprechender Vorbereitung keimen die Samen innerhalb von 10–20 Tagen. In der gemäßigten Klimazone Europas ist der Anbau im Freiland aufgrund der Frostempfindlichkeit nicht geeignet. Die Pflanze verträgt nur leichte Fröste bis etwa -4°C und kann daher ausschließlich als Topfpflanze kultiviert werden, die im Winter drinnen überwintert werden muss.

    Anwendung und Zierwert

    Dank ihrer beeindruckenden Krone und des schnellen Wachstums ist Enterolobium timbouva eine ausgezeichnete Wahl für Liebhaber exotischer Pflanzen. Im Topfanbau kann sie als spektakuläres Zierelement auf Terrassen, in Orangerien oder Wintergärten dienen. Der Baum hat auch wirtschaftliche Bedeutung in seinen natürlichen Lebensräumen, wo das hochwertige Holz geschätzt wird.

    Botanischer Name

    Enterolobium timbouva

    FAQ

    Ist die Pflanze in gemäßigten Klimazonen Europas frostresistent?

    Nein, Enterolobium timbouva ist nicht frostresistent. Die Pflanze verträgt nur leichte Fröste bis etwa -4°C, daher kann sie in gemäßigten Klimazonen nur als Topfpflanze mit Überwinterung im Innenraum kultiviert werden.

    Wie schnell wächst der Timbouva-Baum?

    Der Baum wächst schnell, besonders in jungen Jahren. Unter günstigen Bedingungen kann er beeindruckende Größen von 10–20 m Höhe erreichen, unter optimalen Bedingungen sogar bis zu 30–35 m.

    Welche Lichtverhältnisse benötigt diese Pflanze?

    Die Pflanze wächst am besten in voller Sonne. Junge Exemplare vertragen leichten Schatten, aber für eine optimale Entwicklung wird ein sonniger Standort empfohlen.

    Wie oft sollte die Pflanze in der Topfkultur gegossen werden?

    In der Topfkultur wird empfohlen, alle 1–3 Wochen zu gießen. Die Pflanze ist trockenheitsresistent, daher ist es besser, Überwässerung zu vermeiden als Austrocknung.

    Welche Böden bevorzugt Enterolobium timbouva?

    Sie bevorzugt tiefe, nährstoffreiche und gut durchlässige Böden mit einem pH-Wert von sauer bis leicht alkalisch. Langanhaltende Staunässe wird nicht vertragen, obwohl die Pflanze in der Natur in feuchten Niederungen vorkommt.

    Wie vermehrt man diese Pflanze?

    Die Vermehrung erfolgt durch Samen, die vor der Aussaat einer Skarifikation bedürfen. Nach entsprechender Vorbereitung keimen die Samen innerhalb von 10–20 Tagen.

    Kann man diese Pflanze in Europa im Freiland anbauen?

    In gemäßigten Klimazonen Europas ist sie wegen ihrer Frostempfindlichkeit nicht für den Freilandanbau geeignet. Sie kann nur als Topfpflanze mit Überwinterung im Innenraum kultiviert werden.

    Pflanzenatlas - Enterolobium timbouva

    Enterolobium timbouva – Timbouva

    Enterolobium timbouva, auch bekannt als Timbouva, Timbaúba oder Elefantenohrbaum, ist ein imposanter Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), Unterfamilie Mimosoideae. Er ist eine heimische Pflanze der tropischen Regionen Südamerikas, insbesondere Brasiliens, wo er natürlich vom Bundesstaat Bahia bis Rio Grande do Sul vorkommt. Die Art wurde erstmals wissenschaftlich von Carl Friedrich Philipp von Martius beschrieben.

    Der Baum gehört zur Gattung Enterolobium, die etwa 12 Arten blühender Pflanzen umfasst, die in tropischen und warm-gemäßigten Regionen Amerikas heimisch sind. Alle Arten dieser Gattung sind mittelgroße bis große Bäume, die sowohl wegen ihrer Zierwerte als auch ihrer wirtschaftlichen Nutzbarkeit geschätzt werden.

    Botanische Beschreibung und Aussehen der Pflanze

    Enterolobium timbouva ist ein laubabwerfender Baum mit einer sehr breiten, dichten und niedrig angesetzten Krone, der eine Höhe von 10-20 m erreichen kann und unter optimalen Bedingungen sogar bis zu 35 m. Der Stamm ist kurz und zylindrisch, mit einem Durchmesser von 80-140 cm, was ihn zu einer wertvollen Holzquelle macht. Der Baum zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum aus, besonders im jungen Alter.

    Die Blätter sind doppelt gefiedert (bipinnat), zart und sehr dekorativ, bestehend aus 3-7 Paaren von Fiederblättchen, von denen jedes 8-23 Paare kleiner Blättchen trägt. Die gesamten Blätter können bis zu 30 cm lang werden. Die Blüten sind weiß oder hellgrün, klein, aber zahlreich in charakteristischen Köpfchen angeordnet. Am auffälligsten sind jedoch die dicken, gebogenen Hülsen von 10-15 cm Länge, die die Form eines menschlichen Ohrs haben, daher der Name „Elefantenohrbaum“.

    Biologischer Zyklus und besondere Merkmale

    Die Pflanze ist laubabwerfend, was bedeutet, dass sie in der Trockenzeit ihre Blätter verliert. Die Blütezeit variiert je nach Region und kann in den Monaten von Juni bis März oder von September bis November auftreten. Die Früchte reifen von Mai bis Oktober. Die Hülsen enthalten Saponine, die ihnen seifenartige Eigenschaften verleihen, sie aber gleichzeitig für pflanzenfressende Tiere giftig machen.

    Der Baum ist eine Pionierpflanze mit sehr schnellem Wachstum in Sekundärformationen. Er hat auch eine ökologische Bedeutung als mellifere und Futterpflanze, wobei aufgrund der Toxizität der Früchte bei der Verwendung als Futter Vorsicht geboten ist.

    Temperaturtoleranz

    Enterolobium timbouva ist eine tropische und subtropische Pflanze, die keine Fröste verträgt. Die Pflanze kann nur leichte Fröste bis etwa -4°C überstehen. Im gemäßigten Klima Europas ist sie nicht für den Freilandanbau geeignet und kann ausschließlich als Topfpflanze kultiviert werden, die im Winter in einem frostfreien Raum überwintert werden muss.

    Verwendung der Pflanze

    In ihren natürlichen Lebensräumen hat timbouva vielfältige Verwendung. Das Holz wird aufgrund seiner Leichtigkeit und Haltbarkeit (Dichte etwa 0,35 g/cm³) als Bau- und Tischlermaterial geschätzt. Die Pflanze wird in der Forstwirtschaft als Pionierart zur Wiederaufforstung sekundärer Wälder eingesetzt. In der Landschaftsgestaltung wird sie wegen ihres schnellen Wachstums und der breiten Krone, die Schatten spendet, geschätzt – ideal für Parks und große Flächen.

    Rinde und Blätter besitzen ichthyotoxische Eigenschaften und wurden traditionell für die Fischerei genutzt. Die Schoten, die Saponine enthalten, können als natürliches Seifenmittel dienen, daher einige lokale Bezeichnungen wie „pau-de-sabão“ (Seifenbaum).

    Für wen ist diese Art geeignet

    Enterolobium timbouva ist eine Pflanze für erfahrene Liebhaber exotischer Bäume, die über geeignete Bedingungen zur Überwinterung tropischer Pflanzen verfügen. Aufgrund des schnellen Wachstums und der großen Größe benötigt sie geräumige Räume oder ein Gewächshaus. Ideal für Sammler von Pflanzen aus der Familie der Hülsenfrüchtler sowie für Personen, die an der Kultivierung von Bäumen mit wirtschaftlicher und ökologischer Bedeutung interessiert sind.

    Zusammenfassung

    Enterolobium timbouva ist ein faszinierender tropischer Baum mit außergewöhnlichen dekorativen und nutzbaren Eigenschaften. Seine charakteristischen, ohrförmigen Schoten, das schnelle Wachstum und die breite Krone machen ihn zu einer attraktiven Pflanze für Liebhaber exotischer Gewächse. Obwohl er im gemäßigten Klima als Kübelpflanze mit Überwinterung im Innenraum kultiviert werden muss, kann er unter geeigneten Bedingungen ein spektakuläres Element einer tropischen Pflanzensammlung werden.

    Die Pflanze vereint ästhetische Vorzüge mit praktischer Bedeutung und repräsentiert den Reichtum der neotropischen Flora. Für Botanikbegeisterte ist sie ein hervorragendes Beispiel für die Anpassung von Pflanzen an tropische Bedingungen und deren vielfältige Nutzung durch den Menschen in natürlichen Lebensräumen.

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