Beschreibung

Albizia saman – Regenbaum

Albizia saman, allgemein bekannt als Regenbaum, ist eine der beeindruckendsten Vertreter der tropischen Flora. Diese prächtige Art, die aus tropischen Regionen stammt, zeichnet sich durch außergewöhnliche Größe und einzigartige Anpassungseigenschaften aus. In freier Natur kann sie eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen und entwickelt eine charakteristische, schirmförmige Krone mit einem Durchmesser, der oft 30 Meter übersteigt. Unter Plantagenbedingungen und bei entsprechender Pflanzdichte kann sie sogar 45 Meter erreichen und in Ausnahmefällen bis zu 60 Meter hoch werden.

Charakteristische morphologische Merkmale

Das faszinierendste Merkmal der Albizia saman sind ihre Blätter – große, doppelt gefiederte Strukturen, die aus zahlreichen elliptisch geformten Fiederblättchen bestehen. Die Pflanze zeigt eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit: Die Blätter falten sich nachts sowie an bewölkten oder regnerischen Tagen zusammen, was die Herkunft des gebräuchlichen Namens „Regenbaum“ erklärt. Diese Eigenschaft ermöglicht es der Pflanze, Energie zu sparen und sich vor ungünstigen Wetterbedingungen zu schützen.

Die Blüten sind zwar relativ klein, bilden aber durch ihre flauschige Form aus zahlreichen rosa-weißen Staubblättern eindrucksvolle Kompositionen. Sie stehen zahlreich an den Zweigenden und sind eine wichtige Nektarquelle für Bienen und andere bestäubende Insekten. Die Früchte sind lange, lederartige, leicht gebogene Hülsen, die einen klebrigen, süß schmeckenden Fruchtfleisch enthalten sowie flache, braune Samen.

Klimatische und bodenbezogene Anforderungen

Diese Art gedeiht gut in der tropischen Zone bis zu einer Höhe von 1000 m über dem Meeresspiegel. Optimale Wachstumsbedingungen bieten mittlere Jahrestemperaturen im Bereich von 20-35°C sowie Niederschläge zwischen 600-3000 mm jährlich. Albizia saman zeigt eine hohe Toleranz gegenüber verschiedenen Bodentypen – obwohl sie auf nährstoffreichen, durchlässigen Böden am besten wächst, kommt sie auch auf schwereren, tonhaltigen Böden gut zurecht, einschließlich zeitweise überschwemmter Flächen.

Ein besonderer Vorteil dieser Art ist ihre außergewöhnliche Trockenresistenz – sie kann Trockenperioden von 2-4 Monaten ohne Niederschlag überstehen. Zudem toleriert sie Böden mit sehr niedrigem pH-Wert, sogar bis zu 4,6, was für viele tropische Baumarten untypisch ist und die außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit dieser Art unterstreicht.

Verwendung und Nutzwerteigenschaften

Dank ihres schnellen Wachstums und ihrer beeindruckenden Größe findet die Albizia saman breite Anwendung in der Nutzforstwirtschaft. Das Holz mit seinem charakteristischen schokoladenbraunen Kern und gelblichem Splintholz zeichnet sich durch Leichtigkeit, Haltbarkeit und gute Bearbeitbarkeit aus. Diese Eigenschaften machen es wertvoll für die Möbelherstellung, Furniere, dekorative Elemente sowie für die Nutzschreinerei. Ein wesentlicher Vorteil dieses Holzes ist seine minimale Schrumpfung, was die Verwendung im rohen Zustand ohne Verformungsrisiko ermöglicht.

Anbau unter gemäßigten Bedingungen

In gemäßigtem Klima ist die Albizia saman nicht frostresistent, was eine Freilandkultur ausschließt. In großen Orangerien, Wintergärten oder als prächtiges Sammlerstück kann sie jedoch Liebhabern exotischer Arten einen Platz bieten. Der Anbau erfordert hohe Temperaturen, reichlich Sonneneinstrahlung und ausreichend Platz – selbst in Containern kann die Pflanze beachtliche Größen erreichen und einen spektakulären Akzent in tropischen Sammlungen setzen.

Samen des Regenbaums - Albizia Saman

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    • Hohe Keimfähigkeit

    Beschreibung

    Albizia saman – Regenbaum

    Albizia saman, allgemein bekannt als Regenbaum, ist eine der beeindruckendsten Vertreter der tropischen Flora. Diese prächtige Art, die aus tropischen Regionen stammt, zeichnet sich durch außergewöhnliche Größe und einzigartige Anpassungseigenschaften aus. In freier Natur kann sie eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen und entwickelt eine charakteristische, schirmförmige Krone mit einem Durchmesser, der oft 30 Meter übersteigt. Unter Plantagenbedingungen und bei entsprechender Pflanzdichte kann sie sogar 45 Meter erreichen und in Ausnahmefällen bis zu 60 Meter hoch werden.

    Charakteristische morphologische Merkmale

    Das faszinierendste Merkmal der Albizia saman sind ihre Blätter – große, doppelt gefiederte Strukturen, die aus zahlreichen elliptisch geformten Fiederblättchen bestehen. Die Pflanze zeigt eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit: Die Blätter falten sich nachts sowie an bewölkten oder regnerischen Tagen zusammen, was die Herkunft des gebräuchlichen Namens „Regenbaum“ erklärt. Diese Eigenschaft ermöglicht es der Pflanze, Energie zu sparen und sich vor ungünstigen Wetterbedingungen zu schützen.

    Die Blüten sind zwar relativ klein, bilden aber durch ihre flauschige Form aus zahlreichen rosa-weißen Staubblättern eindrucksvolle Kompositionen. Sie stehen zahlreich an den Zweigenden und sind eine wichtige Nektarquelle für Bienen und andere bestäubende Insekten. Die Früchte sind lange, lederartige, leicht gebogene Hülsen, die einen klebrigen, süß schmeckenden Fruchtfleisch enthalten sowie flache, braune Samen.

    Klimatische und bodenbezogene Anforderungen

    Diese Art gedeiht gut in der tropischen Zone bis zu einer Höhe von 1000 m über dem Meeresspiegel. Optimale Wachstumsbedingungen bieten mittlere Jahrestemperaturen im Bereich von 20-35°C sowie Niederschläge zwischen 600-3000 mm jährlich. Albizia saman zeigt eine hohe Toleranz gegenüber verschiedenen Bodentypen – obwohl sie auf nährstoffreichen, durchlässigen Böden am besten wächst, kommt sie auch auf schwereren, tonhaltigen Böden gut zurecht, einschließlich zeitweise überschwemmter Flächen.

    Ein besonderer Vorteil dieser Art ist ihre außergewöhnliche Trockenresistenz – sie kann Trockenperioden von 2-4 Monaten ohne Niederschlag überstehen. Zudem toleriert sie Böden mit sehr niedrigem pH-Wert, sogar bis zu 4,6, was für viele tropische Baumarten untypisch ist und die außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit dieser Art unterstreicht.

    Verwendung und Nutzwerteigenschaften

    Dank ihres schnellen Wachstums und ihrer beeindruckenden Größe findet die Albizia saman breite Anwendung in der Nutzforstwirtschaft. Das Holz mit seinem charakteristischen schokoladenbraunen Kern und gelblichem Splintholz zeichnet sich durch Leichtigkeit, Haltbarkeit und gute Bearbeitbarkeit aus. Diese Eigenschaften machen es wertvoll für die Möbelherstellung, Furniere, dekorative Elemente sowie für die Nutzschreinerei. Ein wesentlicher Vorteil dieses Holzes ist seine minimale Schrumpfung, was die Verwendung im rohen Zustand ohne Verformungsrisiko ermöglicht.

    Anbau unter gemäßigten Bedingungen

    In gemäßigtem Klima ist die Albizia saman nicht frostresistent, was eine Freilandkultur ausschließt. In großen Orangerien, Wintergärten oder als prächtiges Sammlerstück kann sie jedoch Liebhabern exotischer Arten einen Platz bieten. Der Anbau erfordert hohe Temperaturen, reichlich Sonneneinstrahlung und ausreichend Platz – selbst in Containern kann die Pflanze beachtliche Größen erreichen und einen spektakulären Akzent in tropischen Sammlungen setzen.

    Botanischer Name

    Albizia Saman

    FAQ

    Wofür können Albizia saman-Samen im gemäßigten Klima verwendet werden?

    Im gemäßigten Klima eignen sich die Samen des Regenbaums für den Anbau in großen Orangerien, Wintergärten oder als prächtiges Sammlerstück für Liebhaber exotischer Arten. Aufgrund der Frostempfindlichkeit ist der Freilandanbau in kühleren Regionen Europas nicht möglich.

    Wie kultiviert man Albizia saman unter häuslichen Bedingungen?

    Der Anbau erfordert hohe Temperaturen, reichlich Sonnenlicht und ausreichend Platz. Selbst in Behältern kann die Pflanze beachtliche Größen erreichen, weshalb sie sich am besten in großen Orangerien oder Wintergärten eignet, wo sie einen spektakulären Akzent in tropischen Sammlungen setzen kann.

    Welche Temperaturbedingungen sind für den Anbau des Regenbaums erforderlich?

    Optimale Wachstumsbedingungen bieten mittlere Temperaturen zwischen 20 und 35 °C. Diese Art gedeiht gut in tropischen Zonen und zeigt keine Frostresistenz, was bedeutet, dass ganzjährig warme Bedingungen erforderlich sind.

    Warum wird Albizia saman Regenbaum genannt?

    Der Name stammt vom charakteristischen Verhalten der Blätter – sie falten sich nachts sowie an bewölkten oder regnerischen Tagen zusammen. Diese außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit ermöglicht der Pflanze Energie zu sparen und sich vor ungünstigen Wetterbedingungen zu schützen.

    Wie sehen die Blüten und Früchte von Albizia saman aus?

    Die Blüten sind relativ klein, bilden aber durch ihre flauschige Form aus zahlreichen rosa-weißen Staubblättern an den Zweigenden eindrucksvolle Kompositionen. Die Früchte sind lange, lederartige, leicht gebogene Hülsen mit klebrigem, süß schmeckendem Fruchtfleisch und flachen, braunen Samen.

    Wie groß kann der Regenbaum in Behältern werden?

    Selbst in Behältern kann die Pflanze beachtliche Größen erreichen und benötigt daher ausreichend Platz. In der Natur kann sie bis zu 30 Meter hoch werden mit einer schirmförmigen Krone, deren Durchmesser oft 30 Meter übersteigt, weshalb der Anbau große Räume erfordert.

    Hat Albizia saman besondere Bodenansprüche?

    Die Art zeigt eine hohe Toleranz gegenüber verschiedenen Bodentypen – am besten gedeiht sie auf nährstoffreichen, durchlässigen Böden, kommt aber auch mit schwereren, tonhaltigen Böden gut zurecht. Sie toleriert sogar Böden mit sehr niedrigem pH-Wert bis zu 4,6, was auf die außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit dieser Art hinweist.

    Welche Eigenschaften hat das Holz von Albizia saman?

    Das Holz zeichnet sich durch einen schokoladenfarbenen Kern und einen gelben Splint aus, ist leicht, langlebig und gut bearbeitbar. Ein wichtiger Vorteil ist die minimale Schrumpfung, was die Verwendung im rohen Zustand ohne Verformungsrisiko ermöglicht, weshalb es in der Möbel-, Furnier- und Zierelementproduktion geschätzt wird.

    Pflanzenatlas - Albizia Saman

    Albizia saman – Regenbaum

    Albizia saman, allgemein bekannt als Regenbaum, gehört zu den spektakulärsten Vertretern der tropischen Flora weltweit. Diese imposante Art aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) stammt aus den tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas, wo sie natürlich von Mexiko bis in den Norden Brasiliens vorkommt. In ihrer Heimat spielt der Regenbaum eine Schlüsselrolle in den Ökosystemen, da er nicht nur ein dominierendes Landschaftselement ist, sondern auch eine wichtige Nahrungs- und Zufluchtsquelle für zahlreiche Tierarten darstellt.

    Gattungsname Albizia stammt vom Namen des italienischen Naturforschers Filippo degli Albizzi, der im 18. Jahrhundert zur Erforschung dieser Pflanzengruppe beitrug. Die Artbezeichnung saman geht auf die Sprache der indigenen Völker Südamerikas zurück und bedeutet wörtlich „Regenbaum“, was direkt auf das charakteristische Verhalten der Blätter dieser Pflanze verweist. Der gebräuchliche Name spiegelt eine der faszinierendsten Eigenschaften dieser Art wider – die Fähigkeit, Wetteränderungen vorherzusagen.

    Botanische Merkmale und Wuchsform der Pflanze

    Albizia saman ist ein Baum von beeindruckender Größe, der unter natürlichen Bedingungen eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen kann. Unter günstigen Umständen, besonders in Plantagenkulturen bei entsprechender Pflanzdichte, kann diese Art sogar bis zu 45 Meter hoch werden und in Ausnahmefällen Höhen von 60 Metern erreichen. Ein charakteristisches Merkmal dieser Art ist die ausladende, schirmförmige Krone, deren Durchmesser oft die Höhe des Baumes übertrifft und mehr als 30 Meter Spannweite erreicht.

    Der Stamm des Regenbaums zeichnet sich durch seine massive Struktur und die charakteristische graubraune Rinde aus. Mit zunehmendem Alter wird die Rinde tief rissig und bildet typische Muster. Das Wurzelsystem ist sehr gut entwickelt, was der Pflanze eine effiziente Nährstoffaufnahme aus dem Boden ermöglicht und der massiven Struktur Stabilität verleiht.

    Das markanteste Merkmal von Albizia saman sind ihre zusammengesetzten, doppelt gefiederten Blätter. Jedes Blatt besteht aus zahlreichen elliptischen Fiederblättchen mit zarter Textur und intensiv grüner Farbe. Die einzelnen Blättchen sind etwa 2-4 Zentimeter lang und zeichnen sich durch eine glatte Oberfläche mit deutlicher Nervatur aus. Das gesamte Blattwerk bildet eine dichte, schattenspendende Krone, die im tropischen Klima als natürlicher Sonnenschutz dient.

    Phänomen des Blattfaltens und Anpassung an die Umwelt

    Die faszinierendste Eigenschaft des Regenbaums ist seine Fähigkeit, auf Veränderungen der Wetterbedingungen durch Falten der Blätter zu reagieren. Dieses außergewöhnliche Phänomen, Nyktinastie genannt, besteht darin, dass sich die Blättchen nachts sowie an bewölkten oder regnerischen Tagen schließen. Dieser Mechanismus wird von speziellen Strukturen, den Pulvini, gesteuert, die sich an der Basis jedes Blättchens befinden.

    Das Falten der Blätter erfüllt mehrere wichtige biologische Funktionen. Vor allem ermöglicht es der Pflanze, Energie zu sparen, indem die Transpirationsfläche in Zeiten eingeschränkter Photosynthese reduziert wird. Zusätzlich schützt es die empfindlichen Blattgewebe vor mechanischen Schäden bei starkem Regen oder Wind. Diese Anpassung ist so charakteristisch, dass sie dem Baum seinen gebräuchlichen Namen verlieh und ihn zu einem der am leichtesten erkennbaren tropischen Bäume macht.

    Blüte und Fruchtbildung

    Die Blütezeit der Albizia saman ist ein spektakuläres Ereignis im Leben der Pflanze. Die Blüten sind zwar einzeln klein, bilden aber durch zahlreiche rosa-weiße Staubblätter eindrucksvolle, flauschige Kompositionen. Diese charakteristischen Blütenstände, die an bunte Pompons erinnern, sind zahlreich an den Zweigenden angeordnet und bilden einen wunderschönen Kontrast zur dunkelgrünen Blattkrone.

    Die Blütezeit findet zu bestimmten Jahreszeiten statt, meist in der Trockenzeit, wenn der Baum seine Energie auf die Fortpflanzung konzentriert. Die Blüten sind für bestäubende Insekten, insbesondere Bienen, Schmetterlinge und andere Hautflügler, sehr attraktiv und bieten ihnen eine reichhaltige Quelle von Nektar und Pollen. Dadurch spielt der Regenbaum eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt tropischer Ökosysteme.

    Nach der Bestäubung entwickeln sich charakteristische Früchte in Form langer, lederartiger Hülsen mit leicht gebogener Form. Die reifen Hülsen sind bräunlich gefärbt und enthalten klebriges, süßes Fruchtfleisch, das flache, braune Samen umgibt. Dieses süße Fruchtfleisch wird gerne von Tieren gefressen, die so die Samen auf natürliche Weise über weite Strecken verbreiten.

    Standortansprüche und Umweltverträglichkeit

    Albizia saman ist eine typischerweise tropische Art, die am besten in der tropischen Zone in Höhenlagen bis zu 1000 Metern über dem Meeresspiegel gedeiht. Optimale Wachstumsbedingungen bieten durchschnittliche Jahrestemperaturen zwischen 20-35°C sowie Niederschläge im Bereich von 600-3000 Millimetern pro Jahr. Diese breite Toleranz gegenüber verschiedenen Niederschlagsmengen zeugt von der außergewöhnlichen ökologischen Anpassungsfähigkeit der Art.

    Eine der am meisten geschätzten Eigenschaften des Regenbaums ist seine außergewöhnliche Trockenresistenz. Die Pflanze kann Trockenperioden von 2 bis 4 Monaten ohne Niederschlag überstehen, was sie ideal für den Anbau in Regionen mit instabilen klimatischen Bedingungen macht. Diese Widerstandsfähigkeit resultiert aus einem gut entwickelten Wurzelsystem und der Fähigkeit, die Transpiration durch das Zusammenfalten der Blätter zu regulieren.

    Die Art zeigt auch eine beträchtliche Toleranz gegenüber verschiedenen Bodentypen. Obwohl sie am besten auf fruchtbaren, durchlässigen Böden wächst, kommt sie auch auf schwereren, tonhaltigen Böden gut zurecht, einschließlich zeitweise überschwemmter Flächen. Besonders bemerkenswert ist die Toleranz gegenüber Böden mit sehr niedrigem pH-Wert, bis zu 4,6, was für viele tropische Baumarten untypisch ist und die außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit von Albizia saman unterstreicht.

    Anwendung und wirtschaftliche Bedeutung

    Dank seines schnellen Wachstums und beeindruckender Größe findet der Regenbaum breite Anwendung in der Nutzforstwirtschaft tropischer Länder. Das Holz zeichnet sich durch eine einzigartige Struktur mit einer deutlichen Trennung zwischen dem schokoladenbraunen Kernholz und dem gelblichen Splintholz aus. Diese natürliche Farbgebung, kombiniert mit Leichtigkeit, Haltbarkeit und einfacher Bearbeitung, macht es zu einem sehr geschätzten Material in der Holzindustrie.

    Das Holz von Albizia saman wird in der Herstellung von hochwertigen Möbeln, dekorativen Furnieren, Inneneinrichtungselementen sowie in der künstlerischen Tischlerei verwendet. Ein wesentlicher Vorteil dieses Materials ist die minimale Schrumpfung beim Trocknen, was seine Verwendung im rohen Zustand ohne Verformungsrisiko ermöglicht. Diese Eigenschaft wird besonders in tropischen Ländern geschätzt, wo der Trocknungsprozess aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit problematisch sein kann.

    Anbau unter gemäßigten Klimabedingungen

    In W-Regionen mit gemäßigtem Klima, einschließlich Ländern Mittel- und Nordeuropas, zeigt Albizia saman keine Frostresistenz, was den Anbau im Freiland vollständig ausschließt. Die minimalen Temperaturen, die sie verträgt, liegen nicht unter 10-15°C, was bedeutet, dass selbst kurzzeitige Fröste tödlich sein können.

    Trotz dieser Einschränkungen kann der Regenbaum in Sammlungen von Liebhabern exotischer Arten als Orangeriepflanze einen Platz finden. Der Anbau in großen Orangerien, Wintergärten oder Sammlergläsern ermöglicht es, diese außergewöhnliche Art in wärmeren Regionen Europas zu bewundern. Selbst in Containern kann die Pflanze beträchtliche Größen erreichen und einen spektakulären Akzent in tropischen Sammlungen setzen.

    Der Containeranbau erfordert ganzjährig hohe Temperaturen, reichlich Sonneneinstrahlung und ausreichend Platz für die Entwicklung der charakteristischen, ausladenden Krone. Junge Exemplare können erfolgreich als Topfpflanzen kultiviert werden, wobei das faszinierende Phänomen des Zusammenklappens der Blätter als Reaktion auf Lichtveränderungen beobachtet werden kann.

    Kulturelle und ökologische Bedeutung

    Albizia saman spielt eine wichtige Rolle in den Kulturen tropischer Länder, wo sie häufig als Schattenbaum in Parks, an Straßen und auf öffentlichen Plätzen gepflanzt wird. Ihre breite Krone bietet einen natürlichen Sonnenschutz vor der tropischen Sonne, was sie in städtischen Landschaften besonders wertvoll macht. In vielen Regionen ist der Regenbaum zum Symbol für Gastfreundschaft und Ruhe geworden.

    Aus ökologischer Sicht ist diese Art ein Schlüsselbestandteil tropischer Ökosysteme. Als Vertreter der Hülsenfrüchtler besitzt sie die Fähigkeit, atmosphärischen Stickstoff durch Symbiose mit Knöllchenbakterien zu binden, was den Boden mit Nährstoffen anreichert. Diese Eigenschaft macht Albizia saman häufig zu einem wichtigen Bestandteil von Programmen zur Wiederbelebung degradierter Flächen in tropischen Zonen.

    Der Regenbaum fasziniert sowohl durch seine Größe als auch durch seine einzigartigen Anpassungen an das tropische Umfeld. Seine Fähigkeit, das Wetter durch das Zusammenklappen der Blätter vorherzusagen, die spektakuläre Blüte und die vielseitige wirtschaftliche Nutzung machen ihn zu einem der wertvollsten Vertreter der tropischen Flora. Für Liebhaber exotischer Pflanzen in gemäßigtem Klima stellt er eine echte Herausforderung dar und bietet die Möglichkeit, außergewöhnliche biologische Phänomene unter kontrollierten Bedingungen zu beobachten.

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