Beschreibung

Mimosa pigra – Schwarze Mimose

Mimosa pigra, bekannt als Schwarze Mimose oder Giant Sensitive Plant, ist ein sehr schnell wachsender Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), der bis zu 6 Meter hoch werden kann. Die Art stammt aus dem tropischen Amerika und kommt natürlich von Süd-Mexiko bis Nord-Argentinien vor. Heute hat sie sich in vielen Regionen der Welt ausgebreitet, wo sie als eine der invasivsten Pflanzenarten gilt.

Botanische Merkmale

Die Pflanze bildet einen stark verzweigten, dornigen Stamm, der anfangs grünlich ist und mit der Zeit verholzt. Die Triebe sind mit bis zu 7 mm langen Dornen besetzt, die einen natürlichen Schutz vor Pflanzenfressern bieten.

Die Blätter von Mimosa pigra sind gefiedert, hellgrün und 20–25 cm lang. Sie bestehen aus zahlreichen kleinen Fiederblättchen, die auf mechanische Reize reagieren – bei Berührung schließen sie sich und falten sich nachts zusammen. Diese Beweglichkeit der Blätter ist eines der charakteristischsten Merkmale der Art und macht sie besonders attraktiv für die Sammlerkultur.

Die Blüten erscheinen als kleine, rosa-violette, kugelige Blütenstände, die Pompons ähneln und etwa 1 cm im Durchmesser messen. Nach der Blüte entwickeln sich zahlreiche Hülsenfrüchte. Diese sind an eine effektive Verbreitung angepasst – sie schwimmen leicht auf Wasser und haften an Tierfell oder Kleidung, was die Ausbreitung der Pflanze in der natürlichen Umgebung erheblich erleichtert.

Biologie und Wachstumsgeschwindigkeit

Die Samen besitzen eine harte Schale und zeichnen sich durch außergewöhnliche Langlebigkeit aus. Unter günstigen Bedingungen können sie ihre Keimfähigkeit über zwanzig Jahre behalten. Mimosa pigra keimt das ganze Jahr über, sofern der Boden feucht bleibt, und junge Pflanzen wachsen sehr schnell.

Die ersten Blüten erscheinen bereits wenige Monate nach dem Keimen, und der Zyklus von der Knospenbildung bis zur Reife des Samens dauert etwa fünf Wochen. Diese schnelle Entwicklung ermöglicht es der Art, innerhalb kurzer Zeit dichte Bestände zu bilden und in ihrem Lebensraum dominant zu werden.

Anwendung

Trotz ihres Rufs als invasive Pflanze findet die Schwarze Mimose in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet Verwendung. Sie wird als Gründünger, zur Erosionsbekämpfung und in der traditionellen Medizin eingesetzt. In vielen tropischen Ländern, darunter Australien und asiatische Staaten, gilt sie jedoch als gefährliches Unkraut und unterliegt Einfuhrbeschränkungen.

Kultur unter europäischen Bedingungen

In gemäßigtem Klima kann Mimosa pigra nur in Töpfen kultiviert werden. Sie verträgt keinen Frost und übersteht den Winter nicht im Freiland, weshalb sie vor Kälteeinbruch in warme Innenräume gebracht werden muss.

Am besten gedeiht sie in durchlässigem, stets leicht feuchtem Substrat und an einem gut beleuchteten Standort. Bei optimalen Bedingungen wächst sie sehr schnell und ermöglicht so rasch einen eindrucksvollen, exotisch wirkenden Strauch.

In kühleren Regionen Europas kann die Pflanze den Winter draußen nicht überstehen, was ihre potenzielle Ausbreitung begrenzt. Dadurch eignet sie sich als botanische Besonderheit in Sammlungen exotischer Pflanzen. Ihre beweglichen, auf Berührung reagierenden Blätter sowie die dekorativen, pomponartigen Blüten machen Mimosa pigra besonders interessant für Liebhaber von Pflanzen mit ungewöhnlichen biologischen Eigenschaften und schnellem Wachstum.

Samen von Schwarzer Mimose - Mimosa Pigra

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    • Handverpackt
    • Hohe Keimfähigkeit

    Beschreibung

    Mimosa pigra – Schwarze Mimose

    Mimosa pigra, bekannt als Schwarze Mimose oder Giant Sensitive Plant, ist ein sehr schnell wachsender Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), der bis zu 6 Meter hoch werden kann. Die Art stammt aus dem tropischen Amerika und kommt natürlich von Süd-Mexiko bis Nord-Argentinien vor. Heute hat sie sich in vielen Regionen der Welt ausgebreitet, wo sie als eine der invasivsten Pflanzenarten gilt.

    Botanische Merkmale

    Die Pflanze bildet einen stark verzweigten, dornigen Stamm, der anfangs grünlich ist und mit der Zeit verholzt. Die Triebe sind mit bis zu 7 mm langen Dornen besetzt, die einen natürlichen Schutz vor Pflanzenfressern bieten.

    Die Blätter von Mimosa pigra sind gefiedert, hellgrün und 20–25 cm lang. Sie bestehen aus zahlreichen kleinen Fiederblättchen, die auf mechanische Reize reagieren – bei Berührung schließen sie sich und falten sich nachts zusammen. Diese Beweglichkeit der Blätter ist eines der charakteristischsten Merkmale der Art und macht sie besonders attraktiv für die Sammlerkultur.

    Die Blüten erscheinen als kleine, rosa-violette, kugelige Blütenstände, die Pompons ähneln und etwa 1 cm im Durchmesser messen. Nach der Blüte entwickeln sich zahlreiche Hülsenfrüchte. Diese sind an eine effektive Verbreitung angepasst – sie schwimmen leicht auf Wasser und haften an Tierfell oder Kleidung, was die Ausbreitung der Pflanze in der natürlichen Umgebung erheblich erleichtert.

    Biologie und Wachstumsgeschwindigkeit

    Die Samen besitzen eine harte Schale und zeichnen sich durch außergewöhnliche Langlebigkeit aus. Unter günstigen Bedingungen können sie ihre Keimfähigkeit über zwanzig Jahre behalten. Mimosa pigra keimt das ganze Jahr über, sofern der Boden feucht bleibt, und junge Pflanzen wachsen sehr schnell.

    Die ersten Blüten erscheinen bereits wenige Monate nach dem Keimen, und der Zyklus von der Knospenbildung bis zur Reife des Samens dauert etwa fünf Wochen. Diese schnelle Entwicklung ermöglicht es der Art, innerhalb kurzer Zeit dichte Bestände zu bilden und in ihrem Lebensraum dominant zu werden.

    Anwendung

    Trotz ihres Rufs als invasive Pflanze findet die Schwarze Mimose in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet Verwendung. Sie wird als Gründünger, zur Erosionsbekämpfung und in der traditionellen Medizin eingesetzt. In vielen tropischen Ländern, darunter Australien und asiatische Staaten, gilt sie jedoch als gefährliches Unkraut und unterliegt Einfuhrbeschränkungen.

    Kultur unter europäischen Bedingungen

    In gemäßigtem Klima kann Mimosa pigra nur in Töpfen kultiviert werden. Sie verträgt keinen Frost und übersteht den Winter nicht im Freiland, weshalb sie vor Kälteeinbruch in warme Innenräume gebracht werden muss.

    Am besten gedeiht sie in durchlässigem, stets leicht feuchtem Substrat und an einem gut beleuchteten Standort. Bei optimalen Bedingungen wächst sie sehr schnell und ermöglicht so rasch einen eindrucksvollen, exotisch wirkenden Strauch.

    In kühleren Regionen Europas kann die Pflanze den Winter draußen nicht überstehen, was ihre potenzielle Ausbreitung begrenzt. Dadurch eignet sie sich als botanische Besonderheit in Sammlungen exotischer Pflanzen. Ihre beweglichen, auf Berührung reagierenden Blätter sowie die dekorativen, pomponartigen Blüten machen Mimosa pigra besonders interessant für Liebhaber von Pflanzen mit ungewöhnlichen biologischen Eigenschaften und schnellem Wachstum.

    Botanischer Name

    Mimosa pigra

    FAQ

    Wodurch zeichnet sich Mimosa pigra im Vergleich zu anderen Mimosen aus?

    Mimosa pigra ist ein sehr schnell wachsender, dorniger Strauch oder kleiner Baum, der bis zu 6 Meter hoch wird. Ihr markantestes Merkmal sind die gefiederten Blätter, die auf Berührung reagieren – sie schließen sich bei mechanischen Reizen und falten sich nachts zusammen. Zusätzlich schmücken rosa-violette, kugelförmige Blütenstände, die kleinen Pompons ähneln, die Pflanze.

    Wie schnell wächst die Schwarze Mimose?

    Die Art zeichnet sich durch ein sehr intensives Wachstumstempo aus. Unter günstigen Bedingungen entwickeln sich junge Pflanzen dynamisch, und die ersten Blüten können bereits wenige Monate nach der Keimung erscheinen. Der Zyklus von der Knospenbildung bis zur Reifung der Samen dauert etwa fünf Wochen.

    Eignet sich Mimosa pigra für den Anbau im Garten in Europa?

    In gemäßigtem Klima kann Mimosa pigra nur in Töpfen kultiviert werden. Sie verträgt keinen Frost und übersteht den Winter nicht im Freiland. In kühleren Regionen Europas sollte die Pflanze vor Kälteeinbruch in einen warmen Raum gebracht werden.

    Welche Anbaubedingungen sind für Mimosa pigra am besten?

    Die Schwarze Mimose wächst am besten an einem gut beleuchteten Standort in durchlässigem, stets leicht feuchtem Substrat. Bei geeigneten Bedingungen bildet sie schnell einen verzweigten, exotisch wirkenden Strauch. Sowohl Austrocknung als auch Staunässe der Wurzeln sollten vermieden werden.

    Ist Mimosa pigra eine sichere Pflanze für die Sammlerkultur?

    Die Pflanze besitzt Dornen von bis zu 7 mm Länge, daher ist bei der Pflege Vorsicht geboten. Aufgrund ihrer hohen Ausbreitungsfähigkeit und Invasivität in tropischen Gebieten sollte eine Freisetzung in die Natur vermieden werden. Im Topfanbau unter kontrollierten Bedingungen kann sie eine botanische Besonderheit darstellen.

    Warum gilt Mimosa pigra als invasive Art?

    Die Art produziert zahlreiche Hülsen, die für eine leichte Verbreitung angepasst sind – sie können auf Wasser treiben und sich an Tierfell oder Kleidung anheften. Die Samen haben eine harte Schale und können über zwanzig Jahre keimfähig bleiben. Schnelles Wachstum und intensive Vermehrung führen dazu, dass die Pflanze unter günstigen Bedingungen dichte Bestände bilden kann.

    Blüht Mimosa pigra das ganze Jahr über?

    Die Keimung kann das ganze Jahr über erfolgen, wenn das Substrat feucht bleibt. Die Blüte hängt von den Anbaubedingungen ab – unter günstigen Umständen kann die Pflanze relativ schnell nach der Keimung blühen. Am eindrucksvollsten sind die kugelförmigen, rosa-violetten Blütenstände mit einem Durchmesser von etwa 1 cm.

    Für wen ist Mimosa pigra die richtige Wahl?

    Die Art eignet sich vor allem für Sammlungen exotischer Pflanzen als botanische Besonderheit. Die beweglichen Blätter, die auf Berührung reagieren, sowie das schnelle Wachstum machen sie zu einer interessanten Option für Liebhaber von Pflanzen mit ungewöhnlichen biologischen Eigenschaften, die unter kontrollierten Bedingungen kultiviert werden.

    Pflanzenatlas - Mimosa pigra

    Arteneinführung



    Mimosa pigra, bekannt als Schwarze Mimose oder Giant Sensitive Plant, ist ein sehr schnell wachsender Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Fabaceae (Hülsenfrüchtler). In ihrem natürlichen Lebensraum erreicht sie eine Höhe von etwa 6 Metern. Die Art stammt aus dem tropischen Amerika und kommt natürlich von Süd-Mexiko bis Nord-Argentinien vor.

    Heutzutage hat sich Mimosa pigra in vielen Regionen der Welt ausgebreitet, wo sie unter günstigen klimatischen Bedingungen als eine der invasivsten Pflanzenarten gilt. Ihre Fähigkeit zum schnellen Wachstum, intensiven Blühen und effektiven Samenverbreiten führt dazu, dass sie dichte, schwer zu entfernende Dickichte bilden kann.

    Unter den klimatischen Bedingungen Europas dient sie vor allem als botanische Sammlerrarität, geschätzt für ihre beweglichen Blätter und ihren exotischen Charakter.

    Botanische Beschreibung und Pflanzenaufbau



    Die Schwarze Mimose bildet einen stark verzweigten, dornigen Stamm. Junge Triebe sind grünlich gefärbt, verholzen mit der Zeit und erhalten eine stabilere Struktur. Die Äste sind mit Dornen von bis zu etwa 7 mm Länge versehen, was einen natürlichen Schutz vor Pflanzenfressern darstellt.

    Die Blätter sind gefiedert, hellgrün und erreichen eine Länge von etwa 20–25 cm. Jedes Blatt besteht aus zahlreichen kleinen Fiederblättchen, die symmetrisch entlang der Mittelachse angeordnet sind. Das markanteste Merkmal von Mimosa pigra ist die Fähigkeit, auf mechanische Reize zu reagieren:

    • bei Berührung schließen sich die Blättchen,
    • abends falten sie sich als Reaktion auf die abnehmende Lichtintensität zusammen,
    • nach Wegfall des Reizes kehren sie allmählich in ihre ursprüngliche Position zurück.



    Diese Beweglichkeit, eine Form der Nastiebewegungen, verleiht der Pflanze einen besonderen Charakter und macht sie besonders attraktiv für die Sammlerzucht.

    Die Blüten erscheinen als kleine, kugelige Blütenstände, die an Pompons erinnern. Sie sind rosa-violett und haben einen Durchmesser von etwa 1 cm. Nach der Blüte entwickeln sich zahlreiche Hülsen, die Samen enthalten.

    Die Hülsen sind an eine effektive Verbreitung angepasst – sie können auf Wasser treiben und haften an Tierfell oder Kleidung, was in der Natur die schnelle Ausbreitung der Art fördert.

    Biologie und Wachstumsgeschwindigkeit



    Mimosa pigra zeichnet sich durch ein außergewöhnlich intensives Wachstumstempo aus. Unter günstigen Bedingungen entwickeln sich junge Pflanzen sehr schnell, und die ersten Blüten können bereits wenige Monate nach dem Keimen erscheinen.

    Der Zyklus von der Knospenbildung bis zur Reife des Samens dauert etwa fünf Wochen. Diese Entwicklungsdynamik ermöglicht es der Pflanze, in kurzer Zeit dichte Dickichte zu bilden und in ihrem Lebensraum dominant zu werden.

    Die Samen besitzen eine harte Schale und sind sehr langlebig. Unter günstigen Bedingungen können sie ihre Keimfähigkeit über zwanzig Jahre erhalten. Die Art keimt das ganze Jahr über, sofern der Boden feucht bleibt und die Temperatur ausreichend hoch ist.

    Anwendung und Bedeutung



    Trotz seines Rufs als invasive Pflanze findet Mimosa pigra in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet Verwendung. Sie wird genutzt als:

    • Gründünger,
    • bodenerhaltende Pflanze gegen Erosion,
    • Rohstoff in der traditionellen Medizin.



    In vielen tropischen Ländern, u.a. in Australien und asiatischen Staaten, gilt sie jedoch als gefährliches Unkraut und unterliegt Beschränkungen bei der Ausbringung in die Umwelt.

    In der Sammlerkultur liegt ihr größter Wert im dynamischen Wachstum und der spektakulären Reaktion der Blätter auf Berührung, was sie zu einer lehrreichen und botanisch faszinierenden Pflanze macht.

    Anbau unter europäischen Bedingungen



    In gemäßigtem Klima kann Mimosa pigra nur in Gefäßen kultiviert werden. Sie verträgt keinen Frost und übersteht den Winter nicht im Freiland, weshalb sie vor Kälteeinbruch in einen warmen, hellen Raum gebracht werden muss.

    Am besten gedeiht sie an:

    • einem gut beleuchteten Standort,
    • durchlässigem Substrat,
    • einem Boden, der leicht feucht gehalten wird.



    Unter günstigen Bedingungen wächst sie sehr schnell und ermöglicht so in kurzer Zeit einen effektvollen, exotisch wirkenden Strauch.

    In kühleren Regionen Europas kann die Pflanze den Winter im Freien nicht überstehen, was ihre potenzielle Ausbreitung begrenzt und das Risiko der Invasivität minimiert.

    Für wen ist diese Art geeignet



    Die Schwarze Mimose ist ein Angebot für Liebhaber von Pflanzen mit ungewöhnlichen biologischen Eigenschaften. Sie eignet sich für exotische Pflanzensammlungen und für Personen, die an Pflanzen interessiert sind, die auf äußere Reize reagieren.

    Besonders empfohlen für:

    • Sammler tropischer Pflanzen,
    • Personen, die sich für Pflanzenbewegungen (Nastien) interessieren,
    • Liebhaber schnell wachsender Arten mit markanter Wuchsform,
    • Enthusiasten botanischer Kuriositäten.



    Aufgrund der dornigen Triebe und des starken Wachstums benötigt sie ausreichend Platz und Vorsicht bei der Pflege.

    Fachliche Zusammenfassung



    Mimosa pigra – die Schwarze Mimose – ist eine dynamische tropische Art mit starkem Wachstumspotenzial und außergewöhnlicher Blattreaktion auf Berührung. Ihr gefiedertes Laub, kugelige Blütenstände und das schnelle Wachstum machen sie sowohl optisch als auch biologisch faszinierend.

    Unter europäischen Bedingungen bleibt sie eine Sammlerpflanze für den Anbau in Gefäßen, die exotisches Aussehen mit faszinierender Blattbewegungsmechanik verbindet. Diese Art ist für Pflanzeninteressierte, die bereit sind, ihre außergewöhnlichen Anpassungen praktisch zu beobachten.

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