Beschreibung

Arisaema speciosum – Prächtige Arizema

Arisaema speciosum, die prächtige Arizema, ist eine dramatische, knollige Himalaya-Pflanze aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae) – eine der schönsten „Kobra-Blumen“. Sie beeindruckt mit einem marmorierten, schlangenartig gefärbten Schwanz, einer dunkelbordo-weißen, gestreiften Blütenhülle und einem langen, peitschenartigen Kolbenfortsatz. Achtung: Die gesamte Pflanze enthält reizende Oxalate.

Wuchsform

Eine knollige Staude, die gewöhnlich etwa 30 cm hoch wird (unter nährstoffreichen Bedingungen höher), mit einem einzelnen, großen, dreigeteilten Blatt an einem marmorierten Stiel. Die Blüte ist eine haubenförmige, dunkelbordo-purpurne, weiß gestreifte Hülle mit einem langen, peitschenartigen „Schwanz“ der Kolbenblüte.

Zone und Anbau

Es handelt sich um eine Himalaya-Pflanze, mäßig frosthart (USDA-Zone etwa 7), die im Winter Schutz und eine scharfe Drainage in kühleren Gärten benötigt. Sie bevorzugt Halbschatten und feuchten, humosen, gut durchlässigen Boden. Im Winter ruht die Knolle.

Anbau aus Samen

Fleischige Früchte müssen sorgfältig vom Fruchtfleisch befreit werden (mit Handschuhen), und die Samen sollten einer kühlen, feuchten Stratifikation unterzogen werden (etwa 2–3 Monate). Die Keimung ist langsam und ungleichmäßig, und bis zur Blüte vergehen meist 3–5 Jahre.

Sehen Sie sich unseren Leitfaden zur Aussaat exotischer Pflanzensamen an.

Samen der Prachthutflechte - Arisaema speciosum

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    • Hohe Keimfähigkeit

    Beschreibung

    Arisaema speciosum – Prächtige Arizema

    Arisaema speciosum, die prächtige Arizema, ist eine dramatische, knollige Himalaya-Pflanze aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae) – eine der schönsten „Kobra-Blumen“. Sie beeindruckt mit einem marmorierten, schlangenartig gefärbten Schwanz, einer dunkelbordo-weißen, gestreiften Blütenhülle und einem langen, peitschenartigen Kolbenfortsatz. Achtung: Die gesamte Pflanze enthält reizende Oxalate.

    Wuchsform

    Eine knollige Staude, die gewöhnlich etwa 30 cm hoch wird (unter nährstoffreichen Bedingungen höher), mit einem einzelnen, großen, dreigeteilten Blatt an einem marmorierten Stiel. Die Blüte ist eine haubenförmige, dunkelbordo-purpurne, weiß gestreifte Hülle mit einem langen, peitschenartigen „Schwanz“ der Kolbenblüte.

    Zone und Anbau

    Es handelt sich um eine Himalaya-Pflanze, mäßig frosthart (USDA-Zone etwa 7), die im Winter Schutz und eine scharfe Drainage in kühleren Gärten benötigt. Sie bevorzugt Halbschatten und feuchten, humosen, gut durchlässigen Boden. Im Winter ruht die Knolle.

    Anbau aus Samen

    Fleischige Früchte müssen sorgfältig vom Fruchtfleisch befreit werden (mit Handschuhen), und die Samen sollten einer kühlen, feuchten Stratifikation unterzogen werden (etwa 2–3 Monate). Die Keimung ist langsam und ungleichmäßig, und bis zur Blüte vergehen meist 3–5 Jahre.

    Sehen Sie sich unseren Leitfaden zur Aussaat exotischer Pflanzensamen an.

    Botanischer Name

    Arisaema speciosum

    FAQ

    Wie bereitet man Samen für die Aussaat vor?

    Fleischige Beeren müssen sorgfältig vom Fruchtfleisch gereinigt und die Samen (mit Handschuhen) abgespült werden, anschließend werden sie einer kühlen, feuchten Stratifikation unterzogen, da das Fruchtfleisch Keimungshemmer enthält.

    Brauchen die Samen eine Stratifikation?

    Ja. Sie benötigen eine kühle, feuchte Stratifikation für etwa 2–3 Monate bei 4°C (oder eine Herbstaussaat im Frühbeet), danach werden sie an einen warmen Ort gebracht.

    Wie lange dauert der Anbau bis zur Blüte?

    In der Regel 3–5 Jahre ab der Aussaat – die Knolle muss zuerst wachsen. Die Keimung ist dabei langsam und ungleichmäßig, über einen längeren Zeitraum verteilt.

    Ist Arisaema frosthart?

    Mäßig – es ist eine Himalaya-Art aus der USDA-Zone etwa 7. In kühleren Gärten benötigt sie einen Winterschutz und eine scharfe Drainage, da die Knolle in nassem, kaltem Boden verrottet.

    Ist die Pflanze giftig?

    Ja, die ganze Pflanze enthält reizende Calciumoxalate und ist nach dem Verzehr schädlich sowie reizt Haut und Augen. Beim Umgang sollte man Handschuhe tragen.

    Welchen Standort bevorzugt sie?

    Kühlen Halbschatten und feuchten, humosen, gut durchlässigen Boden – sie ist eine Pflanze schattiger, waldiger Gartenecken. Im Winter geht die Knolle in Ruhe.

    Pflanzenatlas - Arisaema speciosum

    Arisaema speciosum – Arizema Okazała (Prächtige Kobra-Lilie)

    Arisaema speciosum, Arizema Okazała, ist eine der dramatischsten „Kobra-Blumen“ – eine knollige Himalaya-Staude aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Sie beeindruckt mit einem marmorierten, schlangenartig gefärbten Blattstiel, einer haubenartigen, dunkelbordo-weißen, gestreiften Blütenhülle und einem außergewöhnlich langen, peitschenartigen Kolbenfortsatz. Diese Pflanze ist eine geschätzte Sammlerpflanze für schattige Gartenecken.

    Synonyme und Benennung

    Die Art wurde von Mart. (1832) beschrieben, der Basionym ist Arum speciosum Wall. (1824). Die Kew POWO-Datenbank listet nur ein Synonym auf, hebt jedoch verschiedene Varietäten hervor:

    • Arum speciosum Wall. (Basionym, einziges Synonym)
    • Arisaema speciosum var. mirabile (Schott) Engl. (Varietät)
    • Arisaema speciosum var. ziroense Gusman (Varietät)

    Im Englischen wird die Pflanze „showy cobra lily“ und „cobra lily“ genannt und manchmal als Himalaya-„jack-in-the-pulpit“ bezeichnet; auf Polnisch heißt sie Arizema Okazała. Das Epitheton speciosum bedeutet „prächtig, eindrucksvoll“.

    Herkunft und Aussehen

    Die Art stammt aus dem Himalaya bis zum westlichen Yunnan und nördlichen Myanmar – aus Nepal, West- und Osthimalaya, Assam, Tibet und südlich-zentralen China, wo sie in feuchten, bergigen Wäldern der gemäßigten Zone als knollige Pflanze wächst. Es ist eine Staude, die gewöhnlich etwa 30 cm hoch wird (unter nährstoffreichen Bedingungen bis 0,5–1 m) und aus einer unterirdischen Knolle wächst.

    Die Pflanze bildet ein einzelnes, großes, dreigeteiltes (3-blättriges) Blatt, das an einem kräftigen, deutlich marmorierten Stiel mit Rosa-, Rot- und Grüntönen sitzt – ein „schlangenartiges“ Muster, typisch für Kobra-Blumen. Die Blüte ist eine dramatische, haubenartige Hülle in dunklem Bordo und Purpur, verziert mit länglichen, weiß-grünlichen Streifen, die eine keulenförmige Kolbenblüte umschließt. Der Kolben geht in einen charakteristischen, langen, peitschenartigen, purpurfarbenen Fortsatz (Schwanz) über, der weit über die Hülle hinausragt und sich oft über den Boden zieht. Bestäubte weibliche Pflanzen bilden im Herbst dichte Trauben fleischiger, rot-orangefarbener Beeren.

    Frosthärte und Kultivierung

    Arizema okazała ist eine Himalaya-Art mit mäßiger Frosthärte – als Filterzone gilt 7 (praktisch 7–9). In kühleren Gärten benötigt sie im Winter Schutz (Mulchen) und eine gute Winterdrainage, da die Knolle in nassem, kaltem Boden leicht verrottet; sie kann auch in einem tiefen Topf in einem kühlen Gewächshaus gezogen werden. Sie bevorzugt Halbschatten und feuchten, humosen, gut durchlässigen Boden. Im Winter stirbt die Pflanze ab, und die Knolle geht in die Ruhephase.

    Anzucht aus Samen

    Fleischige Beeren müssen sorgfältig vom Fruchtfleisch befreit und die Samen gewaschen werden (mit Handschuhen – das Fruchtfleisch enthält Keimungshemmer und reizende Oxalate). Die Samen werden einer kühlen, feuchten Stratifikation unterzogen – frische Samen werden im Herbst in ein Frühbeet gesät oder die gereinigten Samen etwa 2–3 Monate bei 4 °C in leicht feuchtem Substrat gelagert und anschließend in Wärme (18–24 °C) gebracht. Die Keimung ist langsam und ungleichmäßig, über einen längeren Zeitraum verteilt. Bis zur ersten Blüte vergehen meist 3–5 Jahre, da die Knolle erst wachsen muss.

    Sicherheit und Pflege

    Die ganze Pflanze enthält Calciumoxalat (Raphid-Kristalle) und ist nach dem Verzehr giftig sowie reizt Haut und Augen – beim Umgang mit Knollen, Samen und beim Reinigen der Beeren sollten Handschuhe getragen werden, und die Pflanze muss von Kindern und Tieren ferngehalten werden. In der Kultur bevorzugt sie kühlen Halbschatten, feuchten, humosen und gut durchlässigen Boden; die Knolle wird tief (ca. 20 cm) gepflanzt. Schnecken und Dickmaulrüssler können sie befallen.

    Interessantes

    Wie die meisten Arizemen ist die Art sequenziell zwittrig (wechselt das Geschlecht): junge, kleine Knollen blühen männlich, erst größere, gut genährte werden weiblich und können nach einer schwierigen Saison wieder männlich werden – dieselbe Pflanze kann also mal männlich, mal weiblich sein. Eine weitere Besonderheit ist der extrem lange, peitschenartige Kolben-Schwanz, der weit über die Hülle hinausragt und über die Mulchschicht zieht – vermutlich lockt er bestäubende Fliegen an.

    Zusammenfassung

    Arizema okazała ist ein Schatz für Sammler schattiger Gärten – der schlangenartige Schwanz, die gestreifte Hülle und der dramatische „Schwanz“ des Kolbens hinterlassen einen großen Eindruck. Die Anzucht aus Samen ist mäßig anspruchsvoll: sie erfordert das Reinigen der Beeren, kühle Stratifikation und Geduld, aber das Ergebnis ist außergewöhnlich.

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